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Venenscreening mit Bodytronic 200 „Moderne Messtechnik ist ein Zugpferd“

Ausgabe 03/2016

Mit dem kabellosen Licht-Reflexions-Rheografie-System Bodytronic 200 können die Anzeichen von Venenleiden frühzeitig erkannt werden. Die Filiale in Zug des Schweizer Unternehmens Orthopädie Schärer AG nutzt das Screeningtool von Bauerfeind überwiegend bei Veranstaltungen – mit sehr guter Resonanz.

Je früher funktionelle Veränderungen der Venen festgestellt werden, desto besser lassen sich geeignete Therapieschritte einleiten und somit schwere Erkrankungsverläufe und Komplikationen verhindern. Die Licht-Reflexions-Rheografie (LRR) ist eine einfache Methode, um erste Anzeichen einer Venenfunktionsschwäche völlig schmerz- und nebenwirkungsfrei festzustellen. Bodytronic 200 ist das erste kabellose LRR-Messsystem, das auf modernster Bluetooth-Technologie basiert. Es misst oberhalb des Innenknöchels per Infrarotsensoren, wie schnell sich die Venen wieder mit Blut füllen, nachdem dies vorab durch einen vorgegebenen Bewegungsablauf aus den Venen gepumpt wurde (siehe Kasten).

Unkomplizierter Venencheck

Adrian Vogel , Filialleiter bei Orthopädie Schärer in Zug.
Adrian Vogel , Filialleiter bei Orthopädie Schärer in Zug.

„Sehr einfach, sehr schnell , sehr patien-tenfreundlich“ – so lautet das Fazit zu Bodytronic 200 von Adrian Vogel , Filialleiter bei Orthopädie Schärer in Zug. Der Orthopädietechniker und seine Kollegen setzen das System vorwiegend bei Veranstaltungen ein, sei es bei externen Gesundheitsmessen und Gesundheitstagen oder bei den halbjährlich im Unternehmen durchgeführten Venentagen. „Die Gelegenheit zum unkomplizierten Venencheck wird sehr gerne genutzt. Und vor allem unmittelbar nach solchen Events kommen immer wieder Leute ins Geschäft , die gezielt danach fragen“, sagt Adrian Vogel. „Natürlich eher Frauen.“ Denn sie sind nicht nur häufiger von Venenleiden betroffen, sondern auch generell aufgeschlossener, wenn es um Gesundheitsthemen geht. „Männer kommen leider oft erst , wenn die Probleme massiv sind.“

Diagnosestellung obliegt dem Arzt

Der Orthopädietechniker kennt den erleichterten Gesichtsausdruck derjenigen Kunden, deren Messergebnisse gut sind und die vielen Fragen derjenigen, deren Ergebnisse auf ein Venenleiden hindeuten. „In letzterem Fall empfehlen wir den Kunden, zum Arzt zu gehen und die Venenfunktion überprüfen zu lassen.“ Denn eines ist Adrian Vogel ganz wichtig: „Wir stellen mit Bodytronic 200 keine Diagnose. Das ist und bleibt Sache des Arztes!“ Nützliche Tipps für die Kunden gibt es bei Orthopädie Schärer in Zug hingegen schon. „Wenn ich sehe, dass eine leichte Venenschwäche vorliegt , zeige ich dem Kunden beispielsweise Bewegungsübungen.“ Und wie reagieren die Ärzte, wenn das Team Kunden zur weiteren Abklärung zu ihnen schickt? „Unter dem Strich positiv. Denn das frühzeitige Erkennen von Venenleiden wirkt sich – eine entsprechende Therapie vorausgesetzt – günstig auf den weiteren Krankheitsverlauf aus“, so Adrian Vogel.

So funktioniert der Messvorgang

Moderne Technik zieht

Für die Bodytronic-200-Messung aktiviert die Patientin die Muskelwadenpumpe.
Für die Bodytronic-200-Messung …
Für die Bodytronic-200-Messung aktiviert die Patientin die Muskelwadenpumpe.
… aktiviert die Patientin die Muskelwadenpumpe.

„Für uns bietet Bodytronic 200 eine gute Möglichkeit , auf externen Veranstaltungen potenzielle Neukunden anzusprechen und uns auch bei Bestandskunden als innovatives Unternehmen zu präsentieren“, freut sich der Filialleiter. „Moderne Messtechnik ist einfach ein Zugpferd. Sie erleichtert uns nicht nur die Arbeit , sondern unterstreicht auch unsere Fachkompetenz.“ Wie sehr die Kunden auf Technik fixiert sind, schildert er lachend mit folgender Begebenheit: Mit dem LRR-Messsystem Bodytronic 200 wurde in Zug vor zwei Jahren auch Bodytronic 600 zum Anmessen von Kompressionsstrümpfen eingeführt. Ganz zu Anfang streikte einmal die Technik und der Messvorgang klappte nicht wie gewünscht. Als Adrian Vogel der Kundin eröffnete, er würde nun von Hand messen, sagte diese: „Nein, nein, ich komme, wenn das Gerät wieder funktioniert …“
Für den Orthopädietechniker bilden Bodytronic 200 und 600 eine ideale Kombination. Ein großer Vorteil für ihn ist , dass beide Messsysteme mit einer Bediensoftware und auf einer Plattform arbeiten. So müssen beispielsweise Patientendaten nur einmal im System erfasst werden, zudem lassen sich Messdaten und Versorgungsleistungen zusammenfassen und übersichtlich archivieren. Adrian Vogel ist überzeugt: „Mit Bodytronic 200 und 600 bieten wir unseren Kunden einen echten Mehrwert.“

 

Bilder: Patrick Seeger