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Individuell versorgen mit Spinova Osteo „Der Patient muss sie wollen“

Ausgabe 03/2020

Seit über zehn Jahren führen die Geschwister Lenk das gleichnamige Orthopädiehaus in Meißen. Informieren, erklären, einbinden lautet ihr Motto beim Versorgen. Zu ihrem patientenorientierten Ansatz passt die Spinova Osteo.

life: Warum sind Informieren, Erklären und Einbinden so wichtig?

Stefan Lenk: Der Patient kann ein Hilfsmittel nur dann richtig anwenden, wenn er es versteht. Um alles Schritt für Schritt zu erklären und das Ausprobieren in einer vertrauensvollen Atmosphäre möglich zu machen, nutzen wir große, helle Räume mit Spiegeln, in denen auch Angehörige Platz finden. Indem wir sie einbinden, erreichen wir bei allen Beteiligten Verständnis durch Transparenz – zum Wohle des Patienten. Dieses Einweisen in Hilfsmittel ist für uns Pflicht und Kür. Es gehört zum individuellen Anpassen und hilft bei den Kontrollen.

Was spricht für die Spinova Osteo als aufrichtende Orthese?

Ulrike Lenk: Gerade Patienten mit Alterserkrankungen des Bewegungs­apparats, wie muskulärer Insuffizienz oder Osteoporose, leiden an einem großen Unsicherheitsgefühl. Hier das richtige Produkt auszuwählen, entscheidet über den Therapieerfolg. Die Spinova Osteo ist leicht, komfortabel zu tragen und individuell anpassbar. Und sie vermittelt sehr schnell ein Sicherheitsgefühl.
Stefan Lenk: Bei Osteoporose-Risikopatienten existiert ja oft ein fataler Kreislauf: Sie bewegen sich wenig, weil sie unsicher sind oder Schmerzen haben. Die Muskulatur bildet sich zurück, sie fühlen sich noch unsicherer, das Sturzrisiko wächst rasant. Diesen Teufelskreis kann die Orthese unterbrechen.

Was bewegt Patienten, ihre Spinova Osteo Tag für Tag zu tragen?

Ulrike Lenk: Wenn keine Therapie stattfindet, erleben wir häufig, dass Patienten im Alltag immer wieder in ihre alten Haltungsmuster zurückfallen. Hier ist die Mahnfunktion der Spinova Osteo die ideale Hilfe. Natürlich stellt sich immer die Frage: Was wird akzeptiert? Der Patient muss die Orthese wollen. Und er muss wissen, warum er sie will. Wie Edeltraut Pfützner, die ohne Rollator endlich diese Treppe vor ihrer Haustür bewältigen will, um ihre Heimat neu zu sehen.

Bild: Thomas Lebie


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