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Spinova-Lumbalorthesen Schnelle Resonanz

Ausgabe 02/2016

Gleich ein komplettes System innovativer Rückenorthesen zu konzipieren, war ein mutiger Schritt. Nach drei Jahren haben Spinova-Lumbalorthesen ihren Platz im Sanitätshandel eingenommen.

Der Rücken – eine hochsensible Region. Wer wüsste das besser als Ärzte und ihre Patienten? Aber auch ein anderer Kreis weiß um die Tücken am Rücken: Produktentwickler und Orthopädietechnikmeister können ein Lied singen über die versorgungstechnischen Anforderungen rund um die untere Wirbelsäule. Zu Recht erwarten die Verordner ein Therapiemittel , mit dem sie auf die individuellen Verhältnisse ihrer Patienten eingehen können. Dabei sind Versorgungen, die im Sinne des Therapeuten wirken und vom Patienten auch getragen werden wollen, nicht unbedingt die Regel.

Aufrichten mit System

Daniel Trapp, Geschäftsführer des Sanitätshauses Trapp in Friedrichshafen.
Daniel Trapp, Geschäftsführer des Sanitätshauses Trapp in Friedrichshafen.

Umso erfreulicher ist es, die Stimmen aus der deutschen Bodenseeregion zu hören. Das Sanitätshaus Trapp, mit Hauptsitz in Friedrichshafen, hat Spinova als eines der ersten Häuser überhaupt aufgenommen. Die jüngsten Modifikationen der Produktlinie sind nicht zuletzt auf Impuls des Sanitätshauses mit dem dichtesten Filialnetz im Bodenseeraum zurückzuführen. „Bauerfeind passt in unser modernes, hochwertiges Sortiment“, sagt Geschäftsführer Daniel Trapp. „Wir kennen die Produkte seit langem und wissen, dass wir uns darauf verlassen können.“ Im Gegenzug wisse das Unternehmen, ergänzt er, dass Vorschläge und Ideen von Trapp Hand und Fuß haben. Die Hand ganz nah am Produkt und am Kunden hat René Feldmann. Der Orthopädietechnikmeister nimmt bei Trapp die Anpassung von Spinova vor. „Rückenpatienten haben Schmerzen“, stellt der erfahrene Techniker klar. „Wenn ich dem Kunden das System erläutere und zum ersten Mal anpasse, mache ich immer wieder eine erstaunliche Beobachtung“, beschreibt René Feldmann: „Bei jedem Anpassungsschritt sitzen die Patienten aufrechter. Sie weichen dem Schmerz nicht mehr aus. Je mehr Halt sie bekommen, desto mehr fühlen sie sich entlastet.“

Mehr Optionen in der Nachversorgung

Torx-Schraubendreher, Überbrückungsrahmen, Zuggurtsystem: drei wesentliche Elemente bei der Anpassung der Lumbalorthese Spinova Unload Plus.
Torx-Schraubendreher, Überbrückungsrahmen, Zuggurtsystem: …

Um die ideale Spinova-Passform nach Vorgaben des verordnenden Arztes zu erzielen, reicht es meist aus, an den systemimmanenten Stellschrauben zu drehen. Ein Torx-Schraubendreher ist oft das wichtigste Werkzeug, das René Feldmann nutzt. So reguliert der Techniker die Kraft des variablen Zuggurtsystems, das gezielt über den einzelnen Segmenten der Wirbelsäule angebracht ist. „Nur einige Drehungen und ich sehe die schnelle Resonanz in der Haltungskorrektur.“ Was für den einen die prompte Bestätigung seiner Arbeit darstellt , ist für den anderen die Eröffnung neuer Möglichkeiten: „Wenn ich über das Zuggurtsystem auf verschiedene Regionen der Wirbelsäule regulierend einwirken kann“, sagt Dr. med. Thomas Benz, „habe ich mehr Optionen in der Nachversorgung.“ Der Neurochirurg operiert im Wirbelsäulen-Zentrum Bodensee in Friedrichshafen viele Bandscheibenpatienten (siehe auch nebenstehendes Interview).

Hohe Anziehungskraft

Torx-Schraubendreher, Überbrückungsrahmen, Zuggurtsystem: drei wesentliche Elemente bei der Anpassung der Lumbalorthese Spinova Unload Plus.
… drei wesentliche Elemente bei der Anpassung der Lumbalorthese Spinova Unload Plus.

Im Friedrichshafener Klinikum und in umliegenden Krankenhäusern ist oft auch René Feldmann nach entsprechender ärztlicher Verordnung tätig. Dort macht der Orthopädietechniker Patienten mit Spinova vertraut. „Dafür nehme ich mir Zeit. Die Zeit , die für die Anpassung einer Rückenorthese nötig ist“, betont er kompromisslos. „Dazu gehört auch eine Sitzprobe. Danach ist der Patient an der Reihe. Er muss die Orthese schließlich selbst anlegen können, und zwar richtig.“ Guten Gewissens lässt ihn René Feldmann erst dann allein, wenn der Patient in der Lage ist , seine Spinova an- und abzulegen. Was in der Regel allen gelingt. Auch älteren Patienten mit eingeschränkter Greiffunktion. Sie können jetzt mit dem neuen Koppelverschluss die Orthesen besser anlegen und fixieren. Neben der umfangreichen Funktionalität von Spinova hat Daniel Trapp noch einen weiteren Pluspunkt der Lumbalorthesen ausgemacht: „Ihr zeitgemäßes Design spricht unsere Kunden an“, weiß der Geschäftsführer. „Die Rückenorthesen sind schick, modern, einfach ein Hingucker. Sie wirken fast wie ein sportives Tool.“ Spinova – ein Tool mit Anziehungskraft.

 

Die Lumbalorthesen der Spinova-Linie ermöglichen eine umfassende Therapie der unteren Wirbelsäule.

 

Bilder: Bauerfeind, Conny Kurz