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SecuTec OA im Gesundheitszentrum „Nicht die Arthrose – die Orthese hat mein Knie im Griff“

Ausgabe 02/2018

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Das 3-Säulen-Modell von Trimedic steht für Diagnostik, Prävention, Therapie. Langzeitpatienten des Karlsruher Gesundheitszentrums testeten die neue SecuTec OA. Mit einer persönlichen Erfolgsgeschichte.

Das ganzheitliche Therapiekonzept von Trimedic spiegelt sich im Raumkonzept wider: Alles ist miteinander verbunden. Der lichtdurchflutete Trainingsbereich mit Laufbändern und Ergometern mündet in einen Funktionsraum, wo individuelle Leistungsmessungen und Krafttests durchgeführt werden, dahinter öffnen sich Therapieräume mit Spezialgeräten. Eine breite Treppe führt in die Physio- und Ergotherapieabteilung, deren großer, heller Gruppenraum auch Platz bietet für Einzelbehandlungen. Mitarbeiter sind im Gespräch mit Kunden, es herrscht eine betriebsame und freundliche Atmosphäre bei Trimedic, der Physiotherapie- ­und Reha-Einrichtung in Karlsruhe.

„Ich kann länger laufen, die Schmerzen sind weniger.“
Wilfried Zabel

Grad-IV-Patient Wilfried Zabel mit angelegter SecuTec OA im Funktionsraum von Trimedic.
Grad-IV-Patient Wilfried Zabel
mit angelegter SecuTec OA
im Funktionsraum von Trimedic.

Kein Wunder, dass Wilfried Zabel hier seit 20 Jahren ein und aus geht. Der schlanke 78-Jährige trainiert vor allem an der Beinpresse. Die soll seine Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur kräftigen. Und die wiederum das Knie stabilisieren: Kraftaufbautraining, um seine Gonarthrose in Schach zu halten. „Früher waren noch mehr Gewichte drauf“, sagt der ehrgeizige Senior etwas bedauernd. „Heute muss ich mit weniger zufrieden sein, so ist das halt.“

Varusstellung mit hoher Instabilität

Isabelle Heeger, wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Isabelle Heeger, wissenschaftliche Mitarbeiterin.

In sein Schicksal ergeben muss sich Wilfried Zabel jedoch keineswegs. Sein großes Ziel hat er erreicht – bis jetzt: „Keine Operation!“ Mit fortgeschrittener Gonarthrose, Grad IV, wie Mitarbeiterin Isabelle Heeger anmerkt , eine bemerkenswerte Leistung. Mitverantwortlich dafür dürften auch ergänzende Maßnahmen wie eine Schuhseitenranderhöhung, Einlagen und die propriozeptiv wirksame Aktivbandage GenuTrain A3 gewesen sein, die den zielstrebigen Gonarthrosepatienten über Jahre begleiteten. „Ich kenne ihn, so lange er schon bei uns trainiert , seine Disziplin ist außergewöhnlich“, lobt die Sportwissenschaftlerin ihren Patienten. „Er war genau der Richtige für die Studie der neuen SecuTec OA bei Trimedic.“
Mit der entsprechenden Indikation: fortgeschrittene Gonarthrose, in seinem Fall stark ausgeprägt mit einer Achsabweichung von über 10 Grad nach außen. Diese Varusstellung war in diesem Fall , neben der extrem einseitigen Belastung des medialen Kniekompartiments, verbunden mit einer hohen Instabilität des Gelenks. Die Instabilität zwang Wilfried Zabel in eine Schonhaltung, in eine ständige Überstreckung seines rechten Knies. Mit entsprechenden Kompensationsfolgen wie Haltungs- und Gangbildanomalien. Von den Beschwerden durch die medial in Mitleidenschaft gezogenen Gelenkflächen ganz zu schweigen.

Stabilitätsgewinn sofort spürbar

Wilfried Zabel war einer von elf ausgewählten Gonarthrose-Patienten bei Trimedic, die die neue SecuTec OA testeten. Bis auf einen Teilnehmer hatte vorher keiner eine Orthese getragen. Bei sechs Patienten fiel die Ersterfahrung mit der entlastenden Orthese so positiv aus, dass sie die SecuTec OA spontan weiterhin tragen wollten. Die Patienten berichteten von einer „guten“ Schmerzreduktion, ihre maximale Gehstrecke konnten sie deutlich verlängern. Ähnlich positive Erfahrungen hat Wilfried Zabel gemacht. Was dem ehemaligen Lehrer beim Tragen der SecuTec OA aber besonders zugutekam, war die Tatsache, dass er speziell von der individuellen Einstellbarkeit der Knieachse zur Korrektur seiner starken Kniefehlstellung profitierte.

„SecuTec OA passt als von außen anzulegendes Hilfsmittel gut in unser Konzept.“
Steffen Wiemann

Steffen Wiemann, Trimedic-Geschäftsführung.
Steffen Wiemann, Trimedic-Geschäftsführung.

„Ich hatte sofort nach dem Anpassen das Gefühl , dass die Orthese das Regiment übernommen hat. Dass jetzt sie und nicht die Fehlstellung durch die Arthrose mein Knie im Griff hat“, beschreibt er den Stabilitätsgewinn und die Entlastung mit plastischen Worten: „Hier und hier und hier.“ Er deutet exakt auf die Stellen am Knie, an denen die Orthese nach dem sogenannten 3-Punkt-Prinzip entlasten soll. „Das Gelenk ist nicht mehr so steif in der Schonhaltung verschlossen“, freut sich Wilfried Zabel. „Ich kann länger laufen, die Schmerzen sind weniger.“

Sicherheit durch stabiles Gangbild

Auch das Gangbild von Wilfried Zabel sei im Verlauf seines Tests der SecuTec OA wieder flüssiger geworden, erläutert Isabelle Heeger. Neben gewonnener Mobilität und Schmerzreduktion besitzt gerade im fortschreitenden Alter ein flüssiges, stabiles Gangbild entscheidende Bedeutung für den vielleicht wichtigsten Effekt der SecuTec OA: den Sicherheitsgewinn im Alltag. „Im Laufe der Jahre traten bei Herrn Zabel zunehmend funktionelle Defizite auf, die aber völlig altersgemäß sind“, erklärt Isabelle Heeger. „Deswegen haben wir sein Krafttraining ergänzt um bestimmte funktionelle Übungen. Sie sollen ihm bei seinem normalen Tagesablauf helfen, wie etwa beim Treppensteigen.“ Für den Großvater bedeutet dies doppelte Sicherheit , wenn er nach der einmal wöchentlichen Trainingseinheit bei Trimedic zu Hause täglich für mindestens eine Stunde die SecuTec OA trägt. Eine Mehrfachstrategie, die durchaus auch im Sinne von Steffen Wiemann ist. Der Physio- und Manualtherapeut sowie geschäftsführende Gesellschafter von Trimedic setzt auf Multimodalität , speziell in der Gonarthrose-Behandlung: „Die komplexe Erkrankung zwingt uns, verschiedene Wege zu gehen, immer zum Wohl des Patienten. Da passt die SecuTec OA als von außen anzulegendes Hilfsmittel gut in unser Konzept. Hauptaugenmerk muss aber immer die muskuläre Situation bleiben.“ Isabelle Heeger kann dies nur bestätigen. Die Sportwissenschaftlerin promoviert über Therapiekonzepte bei Gonarthrose und weiß: „Die einschlägige Literatur ist sich in einem einig: Wenn etwas die Krankheit aufhalten oder lindern kann, dann ist es eine starke Muskulatur.“ Wilfried Zabel hört es gerne. Und erprobt seine neue Mobilität mit der SecuTec OA. Am besten auf einer Wanderung mit seinem Enkel.

Bilder: Udo Schönewald


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