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Prof. Hans B. Bauerfeind Macher mit Weitblick

Ausgabe 03/2020

Sich selbst ins Scheinwerferlicht zu rücken, ist nicht seine Sache. Der Haltung, lieber etwas zu unternehmen, als darüber zu reden, bleibt Prof. Hans B. Bauerfeind auch mit 80 Jahren treu.

Dass er den 80. Geburtstag Ende Juli nur im Familienkreis feierte, passt zu ihm. Um seine Person hat Prof. Hans B. Bauerfeind schließlich noch nie gern viel Aufhebens gemacht. Ohne großes Tamtam lief auch zu Jahresbeginn die Übergabe des Vorstandsvorsitzes an seinen Nachfolger Rainer Berthan ab – nach 57 Jahren im operativen Geschäft des Familienunter­nehmens.

Zurück zu den Wurzeln

1949 musste der damals neunjährige Hans Bauerfeind mit seinen Eltern Zeulenroda verlassen, bis er nach der Wiedervereinigung mit dem Unternehmen wieder in seine Heimatstadt zurückkehren konnte. „Diese Entscheidung habe ich nie bereut“, sagt der Enkel des Firmengründers, der mit Mut, Entschlossenheit, Fleiß und unternehmerischem Weitblick die Entwicklung der Bauerfeind AG vorantrieb. Heute zählt der Hilfsmittelhersteller zu einem der größten Familienunternehmen in Ostdeutschland. Qualitätsprodukte „made in Germany“ helfen Patienten überall auf der Welt. Qualität ist eines der großen Themen, die Prof. Bauerfeind am Herzen liegen: „Der größte Erfolg der Firma ist für mich, dass wir zu keiner Zeit Abstriche an der Qualität machen – nicht bei den Produkten, nicht bei der Beratung und nicht im Service“, äußerte er sich im vergangenen Jahr aus Anlass des 90-jährigen Bestehens der Firma. Für seine besonderen Verdienste ist der Zeulenrodaer unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Konrad-Adenauer-Preis „Soziale Marktwirtschaft“ geehrt worden. Mindestens genauso erfreut wird er sicherlich über Auszeichnungen seines Unternehmens als bester Arbeitgeber Deutschlands (2011) und als eines der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand (2015) gewesen sein.

Keine Langeweile

Prof. Bauerfeind ist nicht mehr täglich, aber regelmäßig im Büro. „Es macht mir Spaß, Dinge voranzutreiben, egal ob nun im beruflichen oder privaten Umfeld. Solange ich diese Energie und Motivation habe, möchte ich weiterhin dabei helfen, vielversprechende Ideen umzusetzen.“ Als Mitglied des Vorstands nimmt Prof. Bauerfeind an den Vorstandssitzungen teil, bei denen unter anderem das Tagesgeschäft und künftige Produkt- und Geschäftsentwicklungen besprochen werden. Ein Projekt, das er zusammen mit seiner Ehefrau Marion in den vergangenen Monaten besonders vorantrieb, ist die Ferienhaussiedlung MANOAH, die im Oktober am Zeulenrodaer Meer eröffnet wurde. Mit der Beherbergung von Gästen kennt sich der Unternehmer aus, schließlich gehört auch schon das Bio-Seehotel Zeulenroda zur Unternehmensgruppe.
Und womit beschäftigt sich Prof. Bauerfeind, wenn er nicht gerade einer Vorstandssitzung beiwohnt, sich um Ferienhäuser kümmert oder als Förderer von Kunst und Kultur in Erscheinung tritt? „Ich genieße die freie Zeit zu Hause, im Garten und auf der Jagd. Wir sind eine große Familie und erfreuen uns an den Kindern und Enkeln.“

 

Bild: Andreas Wetzel


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