Für Ärzte und Partner im Gesundheitswesen Informationen für Patienten finden Sie hier.

Präqualifizierung „Einfache Handhabung und Kalkulationssicherheit“

Ausgabe 01/2011

Im Dezember 2010 ernannte der GKV-Spitzenverband die ersten Stellen für Präqualifizierung (PQ). Darunter auch die Deutsche Gesellschaft für Präqualifizierung im Gesundheitswesen (DGP) GmbH mit Sitz in Lünen. Ihr Geschäftsführer Gerhard Kruse ist seit 40 Jahren mit dem Kassenmarkt, insbesondere der Hilfsmittelversorgung, eng vertraut.

Herr Kruse, wie verliefen die ersten Wochen in Ihrer Präqualifizierungsstelle?
Gerhard Kruse: Vereinfacht gesagt, haben wir die DGP GmbH mit allem, was dazugehört, in den letzten Monaten aufgebaut. Das Personal ist eingestellt, die Technik läuft, wir sind voll arbeitsfähig. Die ersten Anträge sind bereits bearbeitet. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit konzentrierte sich auf den Online-Ablauf des PQ-Verfahrens über unsere Website. Viel Wert legen wir auf eine einfache und kundenfreundliche Handhabung.

Wie sollten Betriebe technisch ausgestattet sein, um durch Sie präqualifiziert zu werden?
Gerhard Kruse: Der Betrieb sollte möglichst einen Internetanschluss haben. Beim Online-Verfahren erhält der Kunde nach der Beauftragung über einen PIN-Code einen speziellen Zugang zu unserer Software. Nun werden die jeweiligen Produktgruppen angeklickt. Die Software zeigt dann automatisch an, welche Unterlagen für die PQ erforderlich sind. Die Bearbeitung kann step by step erfolgen. Erst wenn der Antrag vollständig ist, wird das PQ-Verfahren durch den Kunden in Gang gesetzt.
Neben diesem einfachen und kostengünstigen Angebot ist aber auch eine Papiervariante möglich.

Und die Kosten? Wie kann hier ein Betrieb, der mit Ihnen arbeiten möchte, sparen?
Gerhard Kruse: Wir bieten eine jährliche Flatrate an, die das PQ-Erstverfahren und alle zukünftigen Veränderungen in dem Fünf-Jahres-Zeitraum erfasst. Dies schafft Kalkulationssicherheit. Der Kunde weiß schon heute, welche Kosten anfallen.

In Einzelfällen sind Betriebsbegehungen notwendig. Wie stellen Sie fachkompetente Begehungen sicher?
Gerhard Kruse: Betriebsbegehungen werden durch neutrale, unabhängige Partner aus dem jeweiligen Gesundheitshandwerk durchgeführt. Entsprechende Verträge sind abgeschlossen.

Was müssen Betriebe mit alten Zulassungen bzw. Abgabeberechtigungen tun, um sich den Bestandsschutz zu sichern?
Gerhard Kruse: Das ist eine schwierige Frage. Grundsätzlich konzentriert sich der Bestandsschutz ausschließlich auf die fach­lichen Voraussetzungen des fachlichen Betriebsleiters für maximal drei Jahre. Die kompletten Details können Sie unserer Website, Menüpunkt „Präqualifizierung“, entnehmen. Problematisch wird es, wenn bestehende Verträge durch Krankenkassen gekündigt werden. Ein erfolgreiches PQ-Verfahren schafft hier Sicherheit. Gegebenenfalls raten wir zu einer individuellen Bewertung.

Unterstellt, eine Kasse kündigt kurzfristig neue Verträge an. Wie flexibel sind Sie, um Anfragen schnell zu bearbeiten?
Gerhard Kruse: Ein PQ-Verfahren darf in
der Regel nach Eingang der vollständigen und korrekten Unterlagen maximal acht Wochen dauern. Im Einzelfall entscheiden wir natürlich kurzfristig.

Weitere Informationen

zur Deutschen Gesellschaft zur Präqualifizierung im Gesundheitswesen GmbH unter www.dgp-gmbh.de

Bilder: DGP