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Olympische Sommerspiele London 2012 Starker Auftritt

Ausgabe 03/2012

Es war das Ereignis des Sommers: die Olympischen Spiele in London. Die Bauerfeind AG unterstützte mit einem eigenen Technikerteam die medizinische Versorgung aller 10.500 Athleten aus 204 Nationen. Mehr als 700 Mal kamen dabei Bandagen, Orthesen, medizinische Kompres­sionsstrümpfe und orthopädische Einlagen zum Einsatz.

Diese Momente werden unvergesslich bleiben: der Siegeszug von Usain Bolt , der Jubel im Olympiastadion bei der Ehrenrunde von Siebenkämpferin Jessica Ennis oder der Nervenkrimi beim Beachvolleyballfinale der Herren. Die Athleten hatten in London beste Bedingungen, um sportliche Höchstleistungen erbringen zu können – unter anderem ein ausgefeiltes medizinisches Versorgungssystem. Daran war Bauerfeind 2012 erneut als Partner des Olympia-Organisationskomitees beteiligt: Die Bauerfeind AG lieferte Produkte für die drei Polikliniken in Stratford (zen­trales Olympiadorf), Eton Dorney (Olympiadorf Rudern, Kanu) und Weymouth Portland (Olympiadorf Segeln) sowie für alle 35 Wettkampfstätten.
In der Poliklinik des zentralen Olympiadorfs in Stratford arbeiteten vom 16. Juli bis 12. August insgesamt acht Bauerfeind-Mitarbeiter aus Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden im Schichtdienst. Je zwei Orthopädietechniker pro Tag sicherten die Präsenz von 7 bis 23 Uhr. Die Poliklinik war offen für alle rund 16.000 Bewohner des olympischen Dorfes in Stratford. Täglich suchten daher Athleten aus unterschiedlichsten Ländern ärztlichen Rat. Einige benötigten Bauerfeind-Produkte, weil sie sich verletzt hatten, ein altes Problem wieder aufgebrochen war oder diverse Überlastungserscheinungen auftraten. Im Angebot waren hierfür Bandagen und Orthesen aus der Bauerfeind-Produktpalette für die Bereiche Fuß, Knie, Hüfte, Wirbelsäule, Schulter, Hand und Ellenbogen. Hinzu kamen medizinische Kompressionsstrümpfe und orthopädische Einlagen.

Bauerfeind war „exklusiver Lieferant“

Für die diesjährigen Sommerspiele hatte das Organisationskomitee der Olympischen Spiele in London (LOCOG) in verschiedenen Kategorien Aufträge öffentlich ausgeschrieben. Bauerfeind beteiligte sich an der Ausschreibung in der Kategorie „Braces“ – gemeinsam mit 15 weiteren Unternehmen aus aller Welt. „Dass wir den Zuschlag erhielten, hat uns sehr gefreut“, sagte der Vorsitzende des Vorstands, Prof. Hans B. Bauerfeind. „Ein ausschlaggebendes Kriterium für die Entscheidung war die hervorragende Qualität der Bauerfeind-Bandagen und -Orthesen. Dies zeigt einmal mehr: Unsere Produkte ,Made in Germany‘ werden international geschätzt.“

Zusammenarbeit Hand in Hand

Um den Athleten in London effektiv helfen zu können, arbeiteten die Bauerfeind-Mitarbeiter in der Poliklinik Hand in Hand mit den Kollegen aus den anderen Abteilungen, zum Beispiel mit Orthopäden. Nach deren Diagnosestellung wählten die Bauerfeind-Orthopädietechniker das richtige Produkt aus, ermittelten die Größe, erläuterten den Athleten, wie es wirkt und wie sie es anlegen müssen. Bei Bedarf wurde das Produkt , zum Beispiel eine Orthese, individuell angepasst. Insgesamt kamen dabei mehr als 700 Mal Bandagen, Orthesen, medizinische Kompressionsstrümpfe und orthopädische Einlagen zum Einsatz. „Am gefragtesten waren Bandagen für Sprunggelenk, Knie und Rücken“, erklärt Lars Birnbaum, Leiter Sportmarketing bei Bauerfeind. Zur Sicherheit habe man daher rund 200 Produkte in verschiedenen Größen aus der Firmenzentrale in Zeulenroda nachbestellt. „Wir hatten insgesamt über 10.000 Produkte hier, aber wollten in den letzten Tagen natürlich keinen verletzten Athleten abweisen müssen, weil seine Größe nicht vorrätig ist. Das ist uns einwandfrei gelungen“, resümiert Lars Birnbaum.
Neben der Präsenz im olympischen Dorf war Bauerfeind zum sechsten Mal in Folge im Deutschen Haus mit einer Servicestation vertreten, die ein Sport-Orthopädietechniker aus Deutschland betreute. Insgesamt mehr als 60 Mal wurde dort die Hilfe von Bauerfeind von Sportlern und Gästen in Anspruch genommen.

Bilder: Bauerfeind