Für Ärzte und Partner im Gesundheitswesen Informationen für Patienten finden Sie hier.

Neue Serviceleistung für Bauerfeind-Qualitätspartner Das eigene Geschäft mit Kundenaugen sehen

Ausgabe 01/2018

Das Bauerfeind-Qualitätspartner-Programm (BQP) wartet 2018 mit einer neuen Serviceleistung auf: Bei einer Vor-Ort-Analyse der Ladenfläche erhalten Sanitätsfachhändler Impulse für die Gestaltung der Verkaufszonen. Als erster Pilotkunde wagte das Karlsruher Unternehmen Storch und Beller den „Blick von außen“.

Beim Vor-Ort-Termin wurde unter anderem die Bandagenpräsentation besprochen.
Beim Vor-Ort-Termin wurde unter anderem die Bandagenpräsentation besprochen.

„Ein äußerst gelungener Termin mit vielen Aha-Erlebnissen“, resümiert Carmen Nachtmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Storch und Beller & Co. GmbH, den Besuch von Hendrik Daniel. Der Projektkoordinator Warenpräsentation bei Bauerfeind hatte im vergangenen Oktober rund 500 Quadratmeter Verkaufsfläche in der Karlsruher Filiale Kaiserstraße unter die Lupe genommen. Sein Ziel: Dem Sanitätshausteam dabei zu helfen, das eigene Geschäft aus der Kundenperspektive zu sehen, um Schwachstellen, aber auch Stärken auszumachen. „Manchmal fehlt einfach der Blick von außen“, so Carmen Nachtmann. „Durch den Termin haben wir einige Anregungen bekommen, wie wir uns noch attraktiver präsentieren und das Verkaufserlebnis für unsere Kunden verbessern können. Und das vielfach mit erstaunlich wenig Aufwand!“, berichtet sie.

Den Kunden „abholen“

Auch für den Eingangsbereich gab es Tipps.
Auch für den Eingangsbereich gab es Tipps.

Einen „Inspektionsschwerpunkt“ bildete der Eingangsbereich im Erdgeschoss. „Hier gab es eine relativ große Fläche, mit der ich noch nicht ganz glücklich war“, sagt Carmen Nachtmann. „Aufgrund der großzügigen Präsentation von wichtigen Freiverkaufsartikeln wie etwa Rollatoren lief der Kunde irgendwie ins Leere.“ Die Anregung des Bauerfeind-Mitarbeiters traf ins Schwarze: Ein kleiner Empfangstresen sorgt künftig dafür, dass der Kunde sofort eine Anlaufstelle hat und die Kundennavigation im mehrstöckigen Geschäft verbessert wird. „Das entsprechende Mobiliar hatten wir sogar schon da“, freut sich die Chefin.
Auch für einen weiteren Bereich im Erdgeschoss, einer Beratungsnische zu Inkontinenzprodukten direkt gegenüber der Hauptkasse, gab es Tipps. „Wir fanden eigentlich, dass wir das schon ganz gut gelöst hätten“, erzählt Carmen Nachtmann. „Herr Daniel hat uns dann aber vor Augen geführt , dass wir auf halber Strecke Halt gemacht haben …“ Sein Vorschlag: Mit einer Spanischen Wand mehr Privatsphäre für das Beratungsgespräch schaffen. „Eine klasse Idee! Zudem hat er empfohlen, vor die Wand noch ein kleines Sofa zu stellen. Dort können sich Kunden, die nicht mehr stehen können, ausruhen. Der Platz ist da.“

Gelungener Boutique-Charakter

Lob gab es für die Abteilung Brustprothetik im Zwischengeschoss. „Dort haben wir beim Umbau der Filiale vor einigen Jahren einen Boutique-Gedanken mit reingebracht und konsequent umgesetzt. Vielleicht schließen wir an diesen Bereich bald eine Sportecke an. Von Bauerfeind haben wir dazu gleich verschiedene Warenpräsentationsmöglichkeiten gezeigt bekommen“, berichtet Carmen Nachtmann. Denn gerade im Freiverkauf ist eine gute Warenpräsentation – verbunden mit einer kompetenten Beratung – entscheidend, um hochwertige Qualitätsprodukte zu einem angemessenen Preis verkaufen zu können.
Carmen Nachtmann ist immer noch selbst erstaunt , wenn sie auf das Obergeschoss zu sprechen kommt , in dem die Orthopädietechnik inklusive Bandagenabteilung untergebracht ist: „An einem Kassentresen hatten wir nachträglich einen zweiten Rechner installiert. Dass dafür die Rückblende entfiel und nun ein Kabelsalat zu sehen war, hat wirklich keiner von uns bemerkt.“ Der wortwörtliche „Blick von außen“ lieferte auch für die Gebäudefront , Schaufenster und Eingangsbereich Impulse. So fiel bei der Betrachtung der Ladenfront auf, dass neu hinzugekommene Parkbereichsschilder inzwischen den Unternehmensnamen Storch und Beller am Gebäude verdecken. „Da unsere Mitarbeiter das Gebäude durch den Hintereingang betreten, ist das noch keinem aufgefallen“, sagt Carmen Nachtmann. Und es gab noch weitere Anregungen: Der Eingangsbereich lässt sich noch besser beleuchten, auf dem Schaufenster sollten das Wort Sanitätshaus und auch das Portfolio zu lesen sein. „Das sind Punkte, die wir angehen werden.“

Kleiner Aufwand, große Wirkung

Achtung: Schilder verdecken den Firmennamen.
Achtung: Schilder verdecken den Firmennamen.

Für Storch und Beller war der Besuch des Servicepartners Bauerfeind ein Gewinn. „Besonders gefallen hat mir die sehr konstruktive Gesprächsatmosphäre bei unserem Filialen-Check. Herr Daniel ist wirklich gut auf unsere individuellen Gegebenheiten und Bedürfnisse eingegangen“, lobt Carmen Nachtmann. „Mich hat zudem begeistert , wie sich vielfach mit kleinen Mitteln eine große Wirkung erzielen lässt – und mag es nur die Art und Weise sein, wie Produktschachteln angeordnet sind.“
Für die Mitarbeiterin der Geschäftsführung wird der Besuch noch lange Nachwirkungen haben: Sie möchte sich auch die anderen – mittlerweile neun – Filialen von Storch und Beller vor dem Hintergrund des erfolgten Pilotbesuchs ansehen und, wo nötig, Optimierungen vornehmen. „Ich kann diese Leistung aus dem BQP-Angebot nur jedem Sanitätshaus empfehlen!“, sagt Carmen Nachtmann.

Blick von außen

Die neue Serviceleistung im Bereich Warenpräsentation hat einen Wert von 960 Euro. Sie soll Qualitätspartner für ihr eigenes wertvolles Gut Geschäftsräume sensibilisieren. Bauerfeind …

  • besucht und berät Qualitätspartner direkt in ihren Geschäftsräumen,
  • analysiert die Ladenflächen und wenn gewünscht die Abläufe von der Straße bis in die Anmesskabine,
  • zeigt Schwachstellen, aber auch Stärken auf,
  • bietet eine kontinuierliche Zusammenarbeit im Bereich Warenpräsentation und Warenportfolio.

Weitere Informationen

zu den BQP-Leistungen erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Bauerfeind-Außendienstmitarbeiter oder unter www.bauerfeind.com/partnerportal

Bilder: Udo Schönewald