Messtechnologie

Mit Rat und Tat für die Fachhandelspartner

Der Messtechnik-Kundenservice

Von Bauerfeind Life Magazin

Kurz & knapp Welche Aufgaben der Messtechnik-Kundenservice übernimmt, und warum dabei die Menschlichkeit nicht auf der Strecke bleibt, erzählen Diana Habel und Silke Helbig. Die beiden stehen Bauerfeind-Fachhandelspartnern von Montag bis Freitag mit Rat und Tat zur Seite und haben so manchen Tipp auf Lager.

Effiziente Geschäftsabwicklung, optimale Beratung und passgenaue, maßgeschneiderte Versorgungslösungen – die Qualität in der Patientenversorgung gelingt nur in enger Zusammenarbeit von Hersteller und Fachhandel. Für kompetenten Support im Bereich der Bauerfeind-Messtechnik sorgen Diana Habel und Silke Helbig im Service-Team.

Die Kunden und ihre Fragen stehen für uns immer an erster Stelle“, sagt Diana Habel von der Service-Hotline Messtechnik. Seit 2003 befasst sie sich mit dem Erheben von Körpermaßen, war zuvor seit 1999 im Verkaufsinnendienst Phlebologie bei Bauerfeind. Sie weiß genau, dass medizinische Hilfsmittel nur 100-prozentig wirken, wenn sie optimal passen. Was voraussetzt, dass die relevanten Körpermaße ermittelt werden. Diana Habel und ihre Kollegin Silke Helbig kennen die Schwierigkeiten und Fragen, die dabei vor Ort im Fachgeschäft auftreten können. „Deshalb ist unser Motto: Lieber einmal mehr anrufen als zu wenig. Auch wenn ein Thema noch so simpel erscheint, oft hilft eine Rückfrage oder eine kurze Bestätigung einfach weiter“, bekräftigt Silke Helbig, die seit 2006 in der Abteilung Messtechnik ist und zuvor seit 2003 ebenfalls im Verkaufsinnendienst Phlebologie arbeitete. Diana Habel ergänzt: „Wir haben eine Reihe von Kunden, die sich regelmäßig melden und sich Unterstützung holen. Das finde ich gut, denn es zeigt, dass sie ihre Messsysteme nutzen und für ihre Kunden ein qualitativ hochwertiges Ergebnis anstreben.“ 

Die beiden Kolleginnen betreuen die Service-Hotline für die Messtechnik – von Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr. Darüber hinaus kann auch eine elektronische Anfrage gesendet werden. Die Rückmeldung erfolgt dann umgehend. Unterstützt werden Diana Habel und Silke Helbig dabei nachgeschaltet von einem Serviceleiter und zwei Technikern, die sich – wenn nötig – über Telefon, via Fernwartung oder auch in Vor-Ort-Terminen um technische Details kümmern.

„Das Menschliche sollte nicht auf der Strecke bleiben.“

Diana Habel

Vom Angebot bis zum Ersatzteilversand

Das Aufgabengebiet der beiden Kolleginnen umfasst nicht nur den Support, auch alle administrativen Themen rund um die Messtechnik laufen über den Tisch von Diana Habel und Silke Helbig. Darunter fallen das Erstellen von Angeboten sowie Miet- und Kaufverträgen für Messsysteme, die Feedback-Dokumentation, der Systemversand sowie Materialbuchungen oder Retourenbearbeitung. Aber auch Bildauswertungen für das Bearbeiten von Reklamationen und der Versand von Ersatzteilen und Equipment für Mietgeräte zählen zu ihren Tätigkeiten. Silke Helbig bestätigt: „Wir kümmern uns um die komplette Abwicklung – von der Anfrage bis zur Organisation einer Einweisung.“ Dabei gilt es für die beiden, immer selbst up to date zu bleiben. Denn die Weiterentwicklung der Technik erfordert kontinuierliche Schulung, um stets Know-how auf dem aktuellsten Stand vermitteln zu können. „Einen großen Entwicklungsschritt haben wir bei der Umstellung von Image 3D auf die Bodytronic-Messsysteme gemacht. Bei diesen erhöht zudem die Vielzahl an Varianten den Umfang an nötigem Wissen“, so Silke Helbig. Diana Habel erzählt: „Über die Jahre hat die Automatisierung der Geräte und Abläufe stetig zugenommen. Auch die Messdatenübermittlung ist nun direkt an den Onlineshop angebunden. Der technische Fortschritt ermöglicht aber auch Hilfe per Fernwartung. Was früher telefonisch abgefragt werden musste, lässt sich heute durch Aufschalten auf den Rechner vor Ort einfacher beheben.“

Gerade in Pandemiezeiten gewann das berührungsfreie Messen deutlich an Relevanz für die Sanitätshäuser. Entsprechend stiegen die Zahl der Geräte im Markt, die vorgenommenen Vermessungen und so die Zahl der Anfragen von Anwendern. Doch die beiden Servicemitarbeiterinnen legen nicht nur Wert auf schnelle Hilfe. Auch das ein oder andere persönliche Wort darf nicht fehlen. „Das Menschliche sollte nicht auf der Strecke bleiben“, so Diana Habel. Das kommt gut an und stärkt die Kundenbindung, weiß Silke Helbig zu berichten: „Kürzlich hat sich eine Sanitätshausmitarbeiterin bei mir gemeldet, um sich in ihren Ruhestand zu verabschieden. Sie hat sich für unsere Unterstützung bedankt. Das hat mich natürlich sehr gefreut.“

„Lieber einmal mehr anrufen als zu wenig. Auch wenn ein Thema noch so simpel erscheint. “

Silke Helbig

Gewusst wie

Manche vermeintlichen Fehler lassen sich ganz einfach vermeiden. Dafür haben Diana Habel und Silke Helbig ein paar Tipps auf Lager. „Unsere großen Körperscanner ­Bodytronic 600 und 610 sind darauf ausgerichtet, während des Messvorgangs Bewegungen zu erkennen, um Maßungenauigkeiten zu vermeiden“, erläutert Diana Habel. „Viele wissen nicht, dass sich diese Bewegungserkennung auch dann meldet, wenn die Patienten zu weite Kleidung anhaben.“ Statt einem flatternden Rock oder einem störenden Schal sollte beim Messvorgang möglichst nur eng anliegende, helle Unterwäsche getragen „und über Boxershorts eine Netzhose gezogen werden. Die ist übrigens in der Erstausstattung enthalten“, so Diana Habel.

Ein anderes Phänomen, das häufiger auftritt, ist die Mehrfachanlage von Patienten im System. „Bei der Eingabe der Patientendaten genügt ein Leerzeichen zu viel und der Patient ist doppelt angelegt. Bei der Synchronisation mit dem Onlineshop erfolgt dann eine Fehlermeldung“, sagt Silke Helbig. Die Messung lässt sich zwar speichern, aber die Bestellung nicht aufgeben. „Einfache Abhilfe schafft hier ein Kartenlesegerät. Bei Bodytronic 610 schon inkludiert, kann es bei Bodytronic 600 oder Bodytronic 410 über den Onlineshop nachgekauft werden. Einfach bei jeder Messung die Gesundheitskarte einlesen, dann stimmen die Daten automatisch.“ Zum Repertoire des Service-Teams gehören noch weitere Ratschläge für die tägliche Praxis. „Wer Netzhöschen oder ­Klebemarker braucht, kann diese bei der nächsten Strumpf­bestellung im Onlineshop dazu ordern, das minimiert die Portokosten“, rät Diana Habel. Und Silke Helbig weist darauf hin, dass es beim Erheben der Daten die Möglichkeit gibt, virtuelle Messpunkte zu setzen. „Speziell für Strumpfhosen oder bei sehr großen Oberschenkelumfängen besteht damit die Möglichkeit, drei Punkte für Schritt und Kniemitte am Rechner zu platzieren, um die Passgenauigkeit der Versorgung zu erhöhen. Und Rückfragen zur Kurzanleitung beantworten wir gerne in der Service-­Hotline. Einfach anrufen.“

Auf die Beratung kommt es an. Wenn der Fachmann selbst Fragen hat, hilft der Messtechnik-Kundenservice gerne weiter.

Messtechnik-Kundenservice 

Der deutschsprachige Service ist von Montag bis Freitag zwischen 8 Uhr und 17 Uhr erreichbar unter 

Tel.: +49(0)36628-66-2900

Bilder: Bauerfeind/Andreas Wetzel

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