Orthesen

„Ein Durchbruch für die Patienten-Compliance“

Neu in der Knietherapie: SecuTec Genu Flex

Von Bauerfeind Life Magazin am 18.03.2024

Kurz & Knapp Dr. Michael Nager, ärztlicher Leiter des Orthopädiezentrums München City, bezeichnet die flexible Rahmenorthese SecuTec Genu Flex als „Durchbruch“ in der Therapie von Knieverletzungen und fügt hinzu: „Wir sind in unserer Praxis an wirkungsvollen Neuheiten maximal interessiert.“ Sein Anspruch: Alle im Team sollten tiefgehende Kenntnisse über Angebot und Wirkweise von Hilfsmitteln haben, um Patienten die bestmögliche Therapie zu ermöglichen. Überzeugt hat die SecuTec Genu Flex den erfahrenen Orthopäden vor allem durch:

  • deutlich mehr Flexibilität in der Bewegung durch ihre beweglichen Kettenglieder, den Flex-Modulen
  • hohe Akzeptanz bei seinen Patienten, den Tragekomfort, das leichte Gewicht und die einfache Handhabung beim An- und Ausziehen schätzen
  • rutschfesten Sitz am Bein

„Wir sind ständig auf der Suche nach Innovationen“, erklärt der Orthopäde Dr. med. Michael Nager den Anspruch in seiner Münchner Praxis. Die neue SecuTec Genu Flex hat ihn sofort überzeugt. Seine ersten Erfahrungen mit der flexiblen Rahmenorthese bestätigen hohe Akzeptanz in der funktionellen Therapie.

Wer die lichtdurchfluteten, durchgestylten Räume im Herzen der bayerischen Landeshauptstadt betritt, erwartet modernste Medizin. So sieht das Dr. Michael Nager, ärztlicher Leiter des Orthopädiezentrums München City MVZ, und sein Anspruch ist es, diesen Erwartungen gerecht zu werden. „Wir sind in unserer Praxis an wirkungsvollen Neuheiten maximal interessiert“, sagt der Orthopäde und Spezialist in Unfallchirurgie, Sportmedizin, Chirotherapie, Akupunktur und Osteologie. Die flexible Rahmenorthese SecuTec Genu Flex weckte daher auf Anhieb sein Interesse für die Knietherapie. „Die Orthese hat mich sofort überzeugt, schon als ich sie zum ersten Mal in der Hand hielt. Sie hebt sich klar von herkömmlichen Standardlösungen ab“, so Dr. Nager. „Das Produkt ist leicht und angenehmer vom Tragekomfort. Wir beobachten bei unseren Patienten weder Druckstellen noch Rutschen.“

Dr. med. Michael Nager, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin, Chirotherapie, Akupunktur, Osteologie (DVO) und ärztlicher Leiter des Orthopädiezentrums München City.

Komfortabler Schutz

Im Unterschied zu klassischen Hartrahmenorthesen kann sich die SecuTec Genu Flex dynamisch an die Beinanatomie anpassen. Möglich macht das der leichte Kunststoffrahmen, der am Ober- und Unterschenkel aus einzigartigen, beweglichen Kettengliedern besteht, den Flex-Modulen. Sie passen sich bei Bewegung an die verändernde Form an, so dass die stabilisierende Orthese sicher sitzt und angenehm anliegt.
Die adaptive Passform der SecuTec Genu Flex bietet komfortablen Schutz, wenn Kniepatienten nach Verletzungen oder wegen schweren Instabilitäten temporär eine äußere Stabilisierung nach dem Vier-Punkt-Prinzip brauchen.

„Die Orthese hebt sich klar von herkömmlichen Standardlösungen ab“

Dr. med. Michael Nager

So wie Benjamin Goller, der an diesem Tag zur Nachuntersuchung in der Münchener Praxis ist. Beim Heben eines 20 Kilo schweren Server-Racks hatte sich der IT-Fachmann einige Wochen zuvor das Knie verdreht und eine Patella-Luxation erlitten. Die Folge war eine schwere Instabilität. Da es sich um eine Erstluxation ohne größeren Knorpelschaden handelte, wurde er konservativ behandelt. Die limitierbare Rahmenorthese, mit der Benjamin Goller nach drei Wochen Ruhigstellung versorgt wurde, saß für ihn zu eng und sein Fuß schwoll in kurzer Zeit massiv an. Aus Furcht vor Thrombose ging er nach zehn Tagen für eine Zweitmeinung zu Dr. Nager, der die Komplikation dieser Orthese zuordnete und ihm die SecuTec Genu Flex verschrieb. Sein Zustand besserte sich umgehend: „Nach einem Tag mit der neuen Orthese war mein Fuß schon deutlich abgeschwollen“, erzählt der 23-Jährige erleichtert. Besonders positiv hebt er das geringe Gewicht und die leichte Handhabung der SecuTec Genu Flex hervor: „Sie lässt sich wahnsinnig schnell wieder anlegen: Man schlüpft einfach rein und schon kann es losgehen.“

Benjamin Goller trägt die SecuTec Genu Flex zur Stabilisierung nach einer konservativ behandelten Patella-Luxation.

Auch dass ihre Passform im weiteren Verlauf angepasst werden kann, findet er gut. Aktuell lässt sich bei Herrn Goller ein für die Verletzung typischer Muskelabbau beobachten, weist Dr. Nager hin. Sobald die Genesung weiter fortschreitet, wird er wieder Muskulatur aufbauen, und da sei es gut, meint der Spezialist, dass die Orthese durch einzeln ein- und ausklickbare Kettenglieder Phasen des Muskelabbaus und -wiederaufbaus am Ober- und Unterschenkel flexibel begleiten kann.

„Passform ist relevant“

Die meisten Patienten, denen Dr. Nager die SecuTec Genu Flex bislang verordnet hat, haben keine direkte Vergleichserfahrung wie Benjamin Goller, nahmen aber wie er die Orthese sehr gut an. „Sie ist für sämtliche Fälle von Band- und Meniskusverletzungen geeignet, die wir postoperativ oder rein konservativ funktionell behandeln“, fasst der Arzt zusammen. Dabei hält er es für unerlässlich, dass sein Praxisteam sich ebenfalls intensiv in die Spezifika von medizinischen Hilfsmitteln einarbeitet und mit dem gesamten Produktangebot vertraut ist. Die SecuTec Genu Flex wird von ihm und seinen Kollegen namentlich verordnet, mit genauen Angaben zur Limitierung. Bei Nachkontrollen und Folgebesuchen prüfen auch Mitarbeiter als Kontaktpersonen, wie die Angaben im Rezept umgesetzt wurden, und weisen im Zweifel darauf hin, wenn ein Produkt nicht (mehr) korrekt sitzt. „Passform ist relevant für Wirkung und Akzeptanz. Das gehört zu unserem Patientenservice und sichert Qualität“, erklärt Dr. Nager.

Individuell angepasste Limitierung

Die Knieorthese ist ein Baustein einer individuellen Therapie, die am Ende Patienten wieder auf die Beine helfen soll. Die gesamte funktionelle Behandlungsrange umfasst ebenso Physiotherapie oder auch Osteopathie, in einigen Fällen auch Kompression im Anschluss. Eine Rahmenorthese wie die SecuTec Genu Flex empfiehlt Dr. Nager mindestens vier bis sechs Wochen zu tragen, die Limitierung werde im Laufe der Zeit individuell angepasst und sukzessiv so schnell wie möglich freigegeben. Mitunter ist eine längere Sicherungsphase gut für die Heilung und auch für den Kopf, hat der Orthopäde in seiner langjährigen Berufserfahrung festgestellt. Sind Patienten mit dem Tragekomfort zufrieden und akzeptieren die Orthese, was bei der SecuTec Genu Flex bisher in seiner Praxis durchweg der Fall sei, kann man die Tragezeit verlängern. „Diese neue Orthese ist ein Durchbruch für die Patienten-­Compliance“, resümiert der Arzt und fügt hinzu: „Darauf wäre ich offen gesagt gern selbst gekommen.“

Rigides wird flexibel mit SecuTec Genu Flex

Die SecuTec Genu Flex stabilisiert das Kniegelenk nach dem Vier-Punkt-Prinzip. Ihr leichter Kunststoffrahmen besteht am Ober- und Unterschenkel aus einzigartigen Kettengliedern, den Flex-Modulen. Sie sind flexibel in Bewegungsrichtung und zugfest in Wirkrichtung. Dadurch bietet die Orthese zuverlässigen Schutz, der sich bei Bewegung an die Beinanatomie anpasst. Orthopädietechniker können die Flex-Module im Laufe der Therapie werkzeugfrei ein- und ausklicken und den Rahmen an mögliche Volumenschwankungen in Phasen des Muskelab- und -aufbaus anpassen. Mehr erfahren.

Bilder: Bauerfeind, Conny Kurz

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