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Physiotherapeut mit GenuTrain-Prinzip „Meine erste Empfehlung: Bleibt aktiv“

Ausgabe 01/2021

Über 170 Fachartikel hat Kevin Wilk, Doktor der Physiotherapie (DPT, FAPTA), veröffentlicht, zehn Lehrbücher verfasst und einige der erfolgreichsten Sportler der USA behandelt. In der Knietherapie, vor allem bei Gonarthrose, vertritt der gefragte Physiotherapeut nachdrücklich die Philosophie des Aktivbleibens.

Michael „Air“ Jordan, Drew Brees, Tua Tagovailoa oder Football- und Baseball-Allstar Bo Jackson – sie alle gingen bei Verletzungen durch die heilenden Hände Kevin Wilks. Seit 37 Jahren ist der charismatische Physiotherapeut in der Sportmedizin tätig, heute zählt er zu den bekanntesten in den USA. Bei Champion Sports Medicine, einer Einrichtung von Select Medical in Birmingham, Alabama, in der Kevin Wilk arbeitet, nimmt ein anderer Kundenstamm zunehmend seine Dienste in Anspruch: Patienten mit Gonarthrose. Ob Best Ager im Ruhestand oder Berufstätiger – die Fragen der Betroffenen lauten fast immer gleich: Wie kann ich aktiv bleiben? Was kann ich tun, um die Schmerzen zu lindern?

Schlüssel zur Schmerzreduktion

„Bei Arthrose liegt der Schlüssel zur Schmerzreduktion in der Biomechanik des Gelenks. Es muss entlastet werden“, sagt Kevin Wilk. Wichtig ist, dass der Patient seine Aktivitätsgewohnheiten anpasst und starke Beanspruchungen sowie übermäßige Gewichtsbelastungen meidet. Zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren sei besser als exzessiver Laufsport und Springen. „Durch Kraftübungen des Quadrizeps, der als muskulärer Schockabsorber wirkt, und durch das Tragen von stabilisierenden Bandagen und Orthesen können wir dem Knie wieder Festigkeit geben. Das hilft ebenfalls, Schmerzen zu lindern.“ Das Ziel ist, Bewegungsmuster wieder zu normalisieren. „So gut wir eben können, damit der Aktivitätslevel hochgehen kann.“

Die entlastende Knieorthese ­GenuTrain OA.

Die GenuTrain OA fördert die Bewegung
und die Rückkehr zur Aktivität

Die Beschwerden der Betroffenen bestimmen für den Physiotherapeuten Kevin Wilk die Behandlung hinsichtlich des Schweregrads ihrer Gonarthrose, nicht deren Röntgenbilder. „Sie korrelieren nur selten mit dem tatsächlichen Empfinden.“ Den individuellen Aktivitätslevel dieser Patienten auszuloten und an die Indikation anzupassen, betrachtet er als seine Hauptaufgabe. So können fortschreitende degenerative Prozesse verlangsamt und negative Folgen minimiert werden. Dafür empfiehlt Dr. Wilk auch Bandagen und Orthesen aus der GenuTrain-Familie. Die entlastende Knieorthese GenuTrain OA sei vor allem ein hervorragendes Mittel, um bei aktiven Patienten ein gesundes Bewegungsniveau zu erhalten: „Die Orthese lenkt die Kraft weg vom betroffenen zum weniger betroffenen Kniekompartiment. Die Stärke des Effekts kann der Patient selbst einstellen und für sich verändern.“

„Ease of wear“ setzt Vorurteile außer Kraft

Funktionalität allein reicht nicht aus, der Komfort entscheidet über Compliance. „Was in der Ecke liegt, kann nicht helfen“, stellt der Pragmatiker klar. „Die Schönheit der ­GenuTrain OA ist ihre ‚Ease of wear‘.“ Der Tragekomfort spiele gerade bei den amerikanischen Patienten eine wichtige Rolle. Die Orthese ist leicht, flexibel und trägt nicht auf. Sie rutscht nicht am Bein, das Material ist angenehm auf der Haut. „Sie ist eben nicht groß, sperrig und schwer wie andere Produkte auf dem Markt, die keiner tragen will, weil sie mit Unförmigkeit und Schmerz verbunden werden.“ Dieses negative Bild im Kopf führt oft dazu, dass Patienten Orthesen generell ablehnen. Doch das lässt sich revidieren. Kevin Wilk sieht selbst Orthesengegner lächeln, wenn sie die GenuTrain OA anprobieren: „Ein Patient legte sie an, ging ein paar Schritte und wollte sofort noch eine zweite haben, für sein anderes Knie“, erinnert sich der Physiotherapeut. Er berichtet: „Bauerfeind-Produkte sind großartig, die Patienten finden sie toll!“

Sicher im Aktivitätsmodus

Das GenuTrain-Prinzip, das Knie sicher und geschützt in den Aktivitätsmodus zu schalten, unterstützt die Bewegungstherapie des Physiotherapeuten. Für Kevin Wilk funktioniert die Erleichterung durch weniger Schmerz, Entlastung und „Ease of wear“ mit der GenuTrain OA wie auch mit der GenuTrain und GenuTrain P3. Beim Einsatz dieser Kniebandagen stehen vor allem die propriozeptiven Eigenschaften im Vordergrund: „Unsere Kniewinkel-Repro­duktionstests mit operierten Kreuzband­patienten ergaben, dass ihre Eigenwahrnehmung im Raum mit angelegter GenuTrain deutlich besser ist. Studien zur Wirkung der GenuTrain P3 bei patellofemoralen Problemen zeigten, dass die Stabilität im Knie durch eine verbesserte Propriozeption erhöht ist. Eine bessere Wahrnehmung der Position des Knies des Patienten in Bezug zur Hüfte und den Füßen ist für eine erfolgreiche Behandlung und Funktionsverbesserung unerlässlich. Diese hohe und gute Evidenz überzeugt mich und deckt sich mit meinen langjährigen Erfahrungen.“

Trainieren und Ausprobieren

Die größte Gefahr bei Kniepatienten, vor allem bei Patienten mit Gonarthrose, ist, sich zu wenig zu bewegen, die Muskulatur zu unterfordern, Gewicht zuzulegen und das Knie zu überlasten. „Meine erste Empfehlung lautet deshalb immer: Bleibt aktiv!“ Um die dafür notwendige Sicherheit im Alltag zu finden, befürwortet Kevin Wilk ebenfalls das Tragen von GenuTrain OA, GenuTrain und GenuTrain P3. „Macht eure Übungen zu Hause auch mit den Bandagen und Orthesen, trainiert, geht dann nach draußen und probiert es aus. Macht einen Spaziergang oder geht Rad fahren oder schwimmen. Schaut, was euch gut tut und womit ihr euch besser fühlt. Bewegung ist wie ein Schmiermittel für das Gelenk.“ Ein Punkt ist dem bekannten Physiotherapeuten noch wichtig: „Auch durch ihre Kompression machen die GenuTrain-Produkte einen richtig guten Job: Sie reduzieren Schwellungen, welche die Muskulatur sonst behindern würden.“ Nichts soll im Land der unbegrenzten Möglichkeiten der Bewegung Grenzen setzen.

Bilder: Bauerfeind, Champion Sports Medicine/Kevin Wilk PT DPT


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