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GenuTrain OA nach Knieverletzung „Meine eigene Mobilität kann sich wieder entfalten“

Ausgabe 03/2019

Die Ergotherapeutin und Reiterin Silvia Rettenmaier weiß um die hohe Individualität von Beweglichkeit – auch ihrer eigenen. Nach einer frühen Knieverletzung wird sie durch die entlastende Orthese GenuTrain OA darin „unterstützt“ und nicht „geformt“.

Silvia Rettenmaier, Ergotherapeutin.

Ein Fehltritt in jungen Jahren. Die Kampfsportlerin versucht mit einem „Monstersprung“ ihrem Gegenüber einen Ball aus der Hand zu kicken. Es geht gewaltig schief. Die unmittelbaren Folgen waren Meniskus- und Innenbandschäden sowie der Riss des vorderen Kreuzbands; die mittelbaren Folgen spürt Silvia Rettenmaier bis heute: Instabilität , periodische Schwellungen, Schmerzen. Mal mehr, mal weniger. Ein Auf und Ab. „Wie die Wellen des Lebens“, sagt sie und lacht. Die Ergotherapeutin, die auch eine Wildnisschule für Frauen und Kurse für Mädchen auf dem Weg zu ihrer Weiblichkeit anbietet , sitzt entspannt auf ihrer rot-weiß gepolsterten Küchenbank. Am Hang hinter dem Fenster, nicht weit vom Mummelsee, grasen Pferde.

Strahlkraft – nach innen und nach außen

Spezielle, auf die betroffenen Bänder und Muskeln gerichtete Trainingseinheiten des Karlsruher Trimedic-Physiotherapeuten Steffen Wiemann (s. a. Bauerfeind life 2/18) bewirkten eine deutliche Verbesserung ihres Zustands. Nicht zu vergessen: Silvia Rettenmaiers eigenes, professionell geschultes Körpergefühl. Und seit kurzem ihr Tragetest einer Orthese. Mit Hinzukommen der neuen GenuTrain OA gelang ihr in kürzester Zeit Erstaunliches: „Wie die Orthese mobilisiert und stabilisiert , nämlich ohne einen für mich wahrnehmbaren Druck auszuüben, ist unglaublich“, beschreibt die Patientin das Tragegefühl. „In andere Orthesen fühlte ich mich hineingepresst. Bei ihr dagegen kann sich meine eigene Mobilität wieder entfalten.“ Das eigene Gangbild, das Balancevermögen sind mit das Persönlichste, was wir besitzen. Davon ist Silvia Rettenmaier überzeugt. Wie sich ein Mensch bewegt , sage viel über ihn aus. „Wenn diese individuelle Beweglichkeit wieder hergestellt ist , besitze ich erneut Strahlkraft , die nach innen wie nach außen wirkt.“

„Wie die Orthese mobilisiert und stabilisiert , ohne einen für mich wahrnehmbaren Druck auszuüben, ist unglaublich.“
(Silvia Rettenmaier)

Mit der GenuTrain OA sitzt die Therapeutin wieder beschwerdefrei im Sattel. Und wenn sie ihr Pferd Hjarrandi mit einem Patienten an den steilen Hängen des Schwarzwalds führt , fühlt sie sich trittsicher mit der Orthese. „Ich bin so froh, dass ich durch sie meine Arbeit weiter machen kann. Sie sitzt einfach perfekt. Auch achsgerechter, da sie meine leichte Fehlstellung kompensiert und die Innenseite meines Kniegelenks entlastet.“
Eine intermittierende Tragedauer von zwei bis drei Stunden täglich hat sich bei Silvia Rettenmaier als vorteilhaft erwiesen. „In den Zwischenphasen kann ich den Halt der Orthese in gewisser Weise nachwirken lassen und mich selbst wieder spüren. Ein tolles Gefühl.“

Bilder: Udo Schönewald


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