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GenuTrain A3 im Sanitätsfachhandel „Die Kette Schmerzen-Operation-TEP durchbrechen“

Ausgabe 02/2018

Customers should learn first-hand that supports don’t hurt at all , says Ralf Erken from rahm.

Gonarthrose bedeutet Gelenkersatz. Diesen Irrglauben zu widerlegen und Chancen aufzuzeigen, hat sich Ralf Erken von rahm Zentrum für Gesundheit in Troisdorf auf die Fahnen geschrieben. Unterstützt wird der Vertriebsleiter von 700 Mitarbeitern in 38 Filialen sowie von der Bandage GenuTrain A3.

Bauerfeind life: Warum war bei Ihnen die GenuTrain A3 nicht gleich im Sortiment?

Wieder in Bewegung kommen mit GenuTrain A3.
Wieder in Bewegung kommen mit GenuTrain A3.

Ralf Erken: Das liegt weniger am Produkt , sondern an uns. Als Arthrosezentrum haben wir uns strenge Hilfsmittelrichtlinien auferlegt. Wir beobachten, welche Produkte auf dem Markt sind. Dann testen wir sie in Praxis am Kunden, uns selbst und entscheiden danach, ob sie in unser Portfolio aufgenommen werden. Wir verfahren nach diesen Qualitätskriterien, seit dem rahm 2016 offizielles Gonarthrose-Testzentrum wurde.

Die A3 hat es geschafft , weil …

Ralf Erken: Ihre propriozeptiven Eigenschaften haben uns überzeugt. Die große, sternförmige Pelotte steuert den Vastus medialis schnell an. Hinzu kommt ihr wohltuender Effekt durch die Wechselkompression am Knie. Das müssen wir den Kunden aber erklären. Meist wissen sie wenig über ihre Erkrankung. Das Denken „Arthrose gleich Schmerzen, gleich neues Knie‘“ ist weit verbreitet. Wir wollen die Kette Schmerzen-­Operation-TEP durchbrechen.

Wie überzeugen Sie die Kunden von der konservativen Richtung?

Ralf Erken: Gonarthrose ist eine zu begleitende Krankheit. Der Kunde muss spüren, dass sein persönliches Ziel unser gemeinsames Ziel ist. Dabei gilt es, die Vorteile der Aktivbandagen herauszustellen – dass sie Schmerzen lindern können, dass sie Mobilität fördern, dass sie, anders als Schmerzmittel , keine auszuweisenden Nebenwirkungen haben. Das beste Argument ist aber die Praxis: Die Kunden sollen die Bandagen anlegen, gleich bei uns. Sie können die ganze Palette durchprobieren und auf einem Testparcours gehen, wenn sie wollen. Dann sind sie überrascht , dass es in einem Sanitätshaus anders läuft als in einer Apotheke. Es gibt nur wenige, die etwa bei der GenuTrain oder der GenuTrain A3 nicht sofort ein positives Gefühl entwickeln. Das tut ja gar nicht weh! Und wer möchte nicht von den vielen kleinen Friktionsnoppen der A3 am Ober- und Unterschenkel und rund um die Patella eine, so erklären wir das, höhere Art von Massagewirkung erhalten?

„Das Denken ,Arthrose gleich Schmerzen, gleich neues Knie‘‚ ist weit verbreitet.“Ralf Erken

Erkennen auch die Verordner die Wirkungder Bandagen als probates Mittel gegen Gonarthrose?

Ralf Erken: Manche Ärzte schreiben direkt die GenuTrain A3 auf. Viele wissen aber gar nicht , dass es neben der bekannten GenuTrain dieses Spezialmodell für die Indikation Gonarthrose Grad I überhaupt gibt. Daran sollte man gemeinsam arbeiten. Wir sehen uns häufig in der Lage eines Vermittlers zwischen Patient und Arzt. Wenn ein Arztbesuch aufgrund des hohen Patientenaufkommens nur zehn Minuten dauert , bleiben manche Fragen offen, wenn es um die Funktion des Hilfsmittels geht.

Gibt es Kunden, die von sich aus nach einem Hilfsmittel fragen?

Ralf Erken: Weniger. Wenn jemand präventiv zu uns kommt – wir sehen übrigens Jung und Alt gleichermaßen –, will er häufig eine zweite Meinung einholen. „Ich habe ab und zu Schmerzen im Knie, soll ich schon was dagegen tun? Was gibt es da?“ Wir empfehlen dann, sich zuerst einmal bei seinem Arzt zu melden. Diese präventive Klientel ist natürlich ideal , um frühzeitig – darauf kommt es an – die richtigen Maßnahmen gegen Arthrose zu ergreifen, wenn der Arzt des Vertrauens die Therapie mit einer Bandage einleitet. Auch der ist dankbar für unsere Informationen zu den Versorgungsmöglichkeiten. Wir führen in diesem Jahr 15 Gonarthrose-Veranstaltungen mit Patienten und Ärzten durch. Dabei werden natürlich auch die Produkte gezeigt , die für eine stadiengerechte Therapie zur Verfügung stehen.

Wie erklären Sie den Teilnehmern die spezifischen Eigenschaften der GenuTrain A3 gegen Gonarthrose?

Ralf Erken: Neben ihren propriozeptiv-stabilisierenden Eigenschaften beeinflusst die A3 durch ihren integrierten Korrekturzügel auch positiv den Gleitweg der Patella. Denn auch dort tritt Gonarthrose auf oder wirkt sich darauf aus. Generell erklären wir aber mit einfachen Worten, dass es das wichtigste Ziel sein muss, wieder in Bewegung zu kommen. Das Gelenk steift sonst ein – und das ist kontraproduktiv. Dagegen sind die Aktivbandagen genau das Richtige: Wenn ich an der Stelle, die mir sonst Schmerzen bereitet , etwas habe, das mir guttut , ist sofort die Compliance da.

Gonarthrose ist nicht heilbar. Wie motivieren Sie Betroffene, doch etwas zu tun?
Ralf Erken: Bei Arthrose sind die Symptome immer subjektiv. Wo für den einen bei Grad I der Schmerz erst beginnt , ist er für den anderen schon unerträglich. Diese Verschiedenheit müssen wir im Hinterkopf behalten. Trotzdem, in Inaktivität zu verfallen, wäre das Schlimmste. Wenn es mir gelingt , mit einer Bandage oder Orthese eine schnelle Schmerzreduktion zu erreichen, spielt die Zielgruppe mit. Das ist der Öffner: Weniger Schmerzen gepaart mit einer hohen Funktionalität wie etwa bei der GenuTrain A3 sind die entscheidenden Motivationsfaktoren, um Gonarthrose frühzeitig zu bekämpfen. 

Die Bandage bei Gonarthrose

GenuTrain-A3-Pelotte mit Friktionszonen und Korrekturzügel für die Patella.

Bereits eine leichte Gonarthrose kann im Kniegelenk komplexe Beschwerden auslösen. Die GenuTrain A3 hilft gezielt , arthrosebedingte Bewegungsschmerzen zu lindern und Stabilitätsdefizite auszugleichen. Durch Bewegung und die dabei ausgelöste Wechselkompression von Gestrick und Pelotte bei Bewegung wird das Weichteilgewebe massiert und der Stoffwechsel im Gelenk angeregt. Die gelenkstabilisierende Muskulatur wird aktiviert und die Sensomotorik positiv beeinflusst. Die sternförmige Pelotte mit genoppten Friktionszonen stimuliert verstärkt Mechanorezeptoren des medialen Kapsel-Band-Bereichs, wo typische Schmerzpunkte liegen, und den stabilisierenden Musculus vastus medialis, um Dysbalancen besser ausgleichen zu können. Ein fest eingearbeiteter Korrekturzügel hält die Patella in ihrer physiologischen Gleitbahn.

Bilder: Stefan Durstewitz, Bauerfeind 


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