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Expertenmeinung zur ISG-Therapie mit SacroLoc Nachweisbare Ergebnisse

Ausgabe 03/2017

Dr. Antonio Villaminar, Orthopäde am Medical Health Center Schio (Vincenza), Italien:

Dr. Antonio Villaminar, Medical Health Center Schio, Italien.
Dr. Antonio Villaminar, Medical Health Center Schio, Italien.

„Der erste Schritt zur Differenzialdiagnose ist immer die Untersuchung des Patienten, um die genaue Lage des Schmerzes festzustellen. Bei iliosakralen Erkrankungen reden wir über einen Schmerz, der sich aus den Iliosakralgelenken (ISG) ausbreitet und auf Leiste und Trochanter bis zur Außenseite des Beins ausstrahlen kann. Die Symptome verschlechtern sich im Stehen und im Gehen und können graduell wieder abnehmen. In jedem Fall sind klinische Tests notwendig, um diejenigen Schmerzen zu unterscheiden, die nicht durch eine Dysfunktion der Iliosakralgelenke verursacht werden, sondern von neuropathischen Beschwerden wie etwa Coxarthrose oder Cruralgie (vom Nervus cruralis ausgehend) herrühren. Eine vollständige Prüfung schließt eine MRT-Untersuchung mit Fettsuppression (STIR-MRI-Sequenzen) ein, um ein Knochengewebeödem auszuschließen. Auch eine Blutprobe sollte genommen werden, um die Möglichkeit einer rheumatischen Erkrankung und eines Vitamin-D-Mangels zu eliminieren. In der Regel umfasst eine iliosakrale Gelenkbehandlung die Abgabe von Cortison. Eine physikalische Therapie zur Aktivierung und Stärkung der Beckenmuskulatur, Lasertherapie und Orthesen sind weitere Maßnahmen. Meine Empfehlung, um das ISG zu stabilisieren: SacroLoc multimodal in Kombination mit Medikamenten und Physiotherapie zu verwenden, vor allem wenn der Patient stehen muss. Die SacroLoc erwies sich im Vergleich zu anderen Orthesen als zuverlässiger und erzielte nachweisbare Ergebnisse. Die Wirksamkeit einer Orthese sollte durch klinische Resultate belegt werden. SacroLoc hat im Vergleich mit anderen Produkten bessere Ergebnisse gezeigt. Die Patienten haben das Gefühl einer größeren Stabilität , die wiederum den Schmerz lindert. Sie fühlen sich mit Orthese in erster Linie dann stabiler, wenn der Schmerz ansteigt und im Stehen.“

Bilder: Bauerfeind, privat