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ErgoPad-Diabetikereinlagen Langlebiger Schutz für sensible Füße

Ausgabe 01/2018

Bei Diabetikern ist eine plantare Druckentlastung essenziell , um die Gefahr von Druckstellen und Verletzungen zu verringern. Die neuen orthopädischen Einlagen ErgoPad soft Diabetes und ErgoPad ID:Diabetes sichern eine indikationsgerechte Fußbettung für Diabetiker der Risikoklassen 0 bis VII1.

Schon bei einem diabetischen Fußsyndrom (DFS) mit niedriger Risikoklasse sollte eine indikationsgerechte Fußbettung erfolgen. Die Einlage ErgoPad soft Diabetes leistet mit ihrem mehrschichtigen, langsohligen Weichpolsteraufbau mit unterschiedlichen Härtegraden eine differenzierte Bettung: Fußseitig nimmt eine weiche Schicht Poron die erste Last auf und reduziert Druckspitzen beim Auftreten. Darunter dämpft der Bauerfeind-exklusive, viskoelastische Weichschaum Vepur besonders langlebig. Denn der eigens entwickelte Schaum auf Polyurethanbasis verfügt über eine extrem hohe Druck- und Schockabsorption sowie eine langanhaltende Rückstellfähigkeit. Wie gut sich das Material nach einer Belastung wieder aufrichtet , wurde in einem Dauerbelastungstest2 gemessen. Hier erzielte die ErgoPad soft Diabetes nach einer Million Schrittzyklen eine Rückstellfähigkeit von 92,5 Prozent.
Zwei festere Weichschaumschichten mit einem Härtegrad von 35° und 45° Shore stabilisieren abschließend das Sprunggelenk im Fersenbereich, stützen das Fußgewölbe moderat und korrigieren Fußfehlstellungen. Die Einlage ErgoPad soft Diabetes sichert damit eine indikationsgerechte Fußbettung für Diabetiker mit Fußdeformität und/oder Sensibilitätsverlust durch Polyneuropathie oder eine periphere arterielle Verschlusskrankheit.

Neue Fräseinlage für die diabetes-adaptierte Vollfußbettung

Für Patienten der DFS-Risikoklassen II bis VII hat Bauerfeind mit der ErgoPad ID:Diabetes eine Fräseinlage mit diabetesadaptierter Fußbettung im Programm. Auch bei dieser Einlage sorgt ein mehrschichtiger, langsohliger Weichpolsteraufbau mit Vepur für die Lastaufnahme, Druckumverteilung und Druckspitzenreduktion. Bei der web­basierten Erstellung der Einlagentopologie mit Bodytronic ID:CAM kommt ein speziell entwickelter Algorithmus zur idealen Druckverteilung zum Tragen. Der Orthopädie(schuh)techniker kann am Computer die erforderlichen Weichpolsterstärken individuell kombinieren und Schichten unterschiedlicher Härtegrade gezielt einsetzen, um den Fuß zu führen, die Fußgewölbe zu stützen und um Fehlstellungen zu korrigieren. Bei Bedarf lassen sich spezielle Entlastungszonen und Funktionselemente einarbeiten. Nach dem individuellen Modellieren wird die Einlage bei Bauerfeind passgenau für den Fuß des Einlagenträgers gefräst und zum Fachhändler geschickt. Der Techniker gibt dem Produkt buchstäblich den letzten Schliff und passt die Fräseinlagen exakt in die Schuhe des Patienten ein.

1 Ab Risikoklasse IV nur in Verbindung mit Maßschuhen.
2 Testdesign Bauerfeind Dauerbelastungs- und Rückstelltest a. A.

Bild: Bauerfeind