Das Bauerfeind Portal für Ärzte Informationen für Patienten finden Sie hier.

Einrichtung im Sanitätshaus „Da waren Profis am Werk“

Ausgabe 03/2021

Vom ersten Eindruck bis zum längeren Verweilen – ob sich ein Kunde in einem Geschäft wohlfühlt, hängt auch von der Ladengestaltung ab. Dafür kombiniert das Bauerfeind-Merchandising-System modernes Design mit produktgerechter Präsentation und praktischer Alltagstauglichkeit. Wie die Umsetzung im Sanitätsfachhandel konkret abläuft, zeigt ein aktuelles Beispiel.

„Willkommen in unseren neuen Räumlichkeiten“, begrüßt uns Sascha Gieseke. Mit einer ausladenden Armbewegung weist der Filialleiter der Sanitätshaus Weinmann GmbH durch den frisch eingerichteten Laden in Kirchheim unter Teck. „Zentral, geradeaus geht es zur Kasse, gleich links davor, direkt hinter den Schaufenstern, ist die Freiverkaufsfläche.“ Und in die entgegengesetzte Richtung weisend: „Dort hinten befindet sich nun unsere neue Warte-Lounge.“ Dank der großen Fensterfronten, des Bodens in Holzoptik und der weißen Möbel wirkt das Geschäft hell und einladend. „Mit einem modernen, zeitlosen Look unseres Geschäftsraumes, einem gemütlichen Wartebereich und einigen digitalen Elementen kreieren wir ein besonderes Einkaufserlebnis für unsere Kunden – sozusagen ein Sanitätshaus 2.0“, beschreibt Sascha Gieseke. Bei der Einrichtung setzte die Weinmann GmbH auf das Bauerfeind-Merchandising-System – und das nicht von ungefähr: „Wir arbeiten schon lange eng mit Bauerfeind zusammen. Und um die Produkte in einem stimmigen Umfeld zu präsentieren, haben wir schon vorher Möbel von Bauerfeind eingesetzt.“ Der 27 Jahre junge Filialleiter will mit der Zeit gehen und beschreibt den zunehmenden Wandel der Branche vom reinen Rezeptgeschäft hin zu Einzelhändlern, die für ihre Kunden ein attraktives Umfeld schaffen möchten.

Modulare Lösungen

Das Interieur der Sanitätshaus Weinmann GmbH in Kirchheim/Teck war optisch und funktionell in die Jahre gekommen, wie Filialleiter Sascha Gieseke berichtet. Gemeinsam mit Bauerfeind erneuerte das Fachgeschäft Anfang des Jahres die Ladeneinrichtung.

„Wir liefern nicht nur medizinische Hilfsmittel aus Zeulenroda, sondern wir unterstützen unsere Qualitätspartner auch beim Verkauf mit einer adäquaten Produktpräsentation im Laden“, beschreibt Heiko Schneider, Marketingmanager Bauerfeind-Merchandising-­System, die Philosophie hinter dem Möbelprogramm. Auch hier setzt Bauerfeind auf Qualität made in Germany – dezent im Erscheinungsbild, an den praktischen Erfordernissen orientiert sowie modular planbar. Das Sortiment umfasst Elemente für Wand und Mittelraum, die teils beidseitig bespielbar sind. Dazu kommen Theken, in die Kassensysteme integriert werden können, und Stauraumelemente. „Die sind sehr gefragt. In Rückkoppelung mit dem Markt sind bei der Gestaltung die Verpackungshöhen eingeflossen, so dass beim Öffnen der Schubladen die passende Größe gleich sichtbar und griffbereit ist.“
Das bestätigt Sascha Gieseke: „Auch bei uns ist Stauraum ein Thema. Wo die Kolleginnen früher ins Lager laufen mussten, genügt nun ein Griff in die Schublade. Gleichzeitig kann das Möbelstück auch zur Produktpräsentation dienen und damit vieles veranschaulichen. Beides zusammen erleichtert die Kundenberatung enorm.“ Auch die weiteren Elemente sind speziell auf den Einsatz im Sanitätshaus ausgerichtet: Wandelemente, die auf der Rückseite zur Schaufenstergestaltung dienen können, Taschenablagen und Gehstockhalter an den Thekenelementen, die den vorwiegend älteren Kunden das Agieren an der Kasse erleichtern sollen, sind hier nur Beispiele für eine Vielzahl von Anpassungen. Beim Aussehen der Einrichtungsstücke ist Bauerfeind auf Langlebigkeit bedacht, setzt auf geradliniges Design und hochwertige Oberflächen in der Farbe Weiß. Zum einen erhalten die Bauerfeind-Produkte dadurch ein Umfeld, das sie in den Mittelpunkt stellt und betont, andererseits lassen sich diese Möbel auch gut in bereits bestehende Einrichtungen integrieren. Passend dazu können je nach Einsatz verschiedene Deko-Elemente gewählt werden.

Starke Partner für die Umsetzung

Oben Produktpräsentation, darunter Schubladen mit Stauraum: Die gewählte Einrichtung bedient ästhetische und praktische Ansprüche.
Oben Produktpräsentation, darunter Schubladen mit Stauraum: Die gewählte Einrichtung bedient ästhetische und praktische Ansprüche.

Für die Realisierung einer neuen Ladengestaltung bietet Bauerfeind seinen Kunden ein Rundumpaket. So arbeitet das Unternehmen bei Planung, Herstellung und Montage der Einrichtung eng mit dem Partner OBV storedesign in Vreden zusammen. „Wir schätzen deren Erfahrung und hohe Qualitätsstandards. Ein großes Plus ist aber auch ihre Fähigkeit, unsere Serienprodukte im Bedarfsfall um individuelle Sonderanfertigungen zu ergänzen, wie beispielsweise bei räumlichen Besonderheiten oder etwa um ein spezielles Podest zum Maßnehmen beim Fußscan“, erläutert Heiko Schneider. Dem entgegnet Michel Esser, Diplom-Designer Innenarchitektur und Key-Account-Manager bei OBV: „Mit dem Bauerfeind-Merchandising-System lässt sich dank der Modularität sehr gut planen. Und das zeitlos reduzierte Äußere passt sich nicht nur in jedes Ambiente ein, sondern ist mit Sicherheit in etlichen Jahren immer noch aktuell.“

In ihren Vorüberlegungen waren das auch für Weinmann-Geschäftsführer Jörg Weinmann und Sascha Gieseke ausschlaggebende Punkte. Nach zehn Jahren galt es, die Gestaltung der Kirchheimer Ladenräume zu aktualisieren. Dabei sollte einerseits die durchgängige Corporate Identity der sieben Weinmann-Niederlassungen in Baden-Württemberg zum Tragen kommen. Andererseits sollte sich die Einrichtung stimmig in die Räumlichkeiten vor Ort einfügen, die im Erdgeschoss eines Ärztehauses mit 36 Medizinern sowie dem entsprechenden Patientenaufkommen prominent angesiedelt sind. Darüber hinaus bestand der Wunsch nach Maßnahmen, um Prozesse ergonomischer und Laufwege schneller zu machen. 

Ideen in 3D

Lediglich zwei Tage dauerte der Umbau in der Filiale, nachdem Filialleiter Sascha Gieseke (l.) und Michael Esser vom Bauerfeind-Partner OBV die Pläne immer wieder besprochen und angepasst hatten.
Lediglich zwei Tage dauerte der Umbau in der Filiale, nachdem Filialleiter Sascha Gieseke (l.) und Michael Esser vom Bauerfeind-Partner OBV die Pläne immer wieder besprochen und angepasst hatten.

Ersten eigenen Gedankenspielen folgte die Kontaktaufnahme zu Bauerfeind – und das Projekt kam bei einem Termin von Jörg Weinmann und Sascha Gieseke mit Heiko Schneider und Michael Esser vor Ort in Kirchheim ins Rollen. „Zu Beginn jeder Neugestaltung steht immer eine Analyse des Ist-Zustands“, so Michael Esser, „Wie sieht das Sanitätshaus aktuell aus? Welche Vorstellungen und Anforderungen bestehen? Gibt es einen Grundriss, den wir für unsere Neuplanung verwenden können? Wir erarbeiten in einer mehrseitigen Checkliste gemeinsam mit dem Kunden die Grundlagen für die erste Ideenskizze. Sehr förderlich ist es dabei, wenn der Kunde schon weiß, was er in etwa möchte.“ Nicht selten hilft dann jedoch auch ein Blick von außen, um neue Potenziale zu entdecken. Im speziellen Fall Weinmann stellte sich die Frage, ob nicht eine Neuplatzierung des Kassenbereichs vorteilhaft wäre. Er liegt nun zentral und direkt beim Betreten sofort ersichtlich an der gegenüberliegenden Ladenseite, nach hinten durch eine satinierte Glasscheibe datenschutzkonform abgeschirmt. Dafür konnte an ihrem früheren Platz eine Warte-Lounge positioniert werden. Positiver Effekt: Die dahinterliegenden Messkabinen sind für die Kunden viel unmittelbarer zugänglich. Zudem sollten die Schaufensterfront und die Verkaufsfläche optimal genutzt werden. Die Vorstellungen wurden von OBV in einer 3D-Animation visualisiert und in einigen gemeinsamen Sitzungen einer Feinabstimmung unterzogen. „So sieht der Kunde fotorealistisch bis in einzelne Details, wie das Ergebnis aussehen wird, bevor es zur Umsetzung kommt“, erklärt Michael Esser die Vorzüge der Methode. Generell geht er für eine Neugestaltung vom ersten Kontakt bis zum Betreten der neuen Räume je nach Umfang der Maßnahmen von rund 20 Wochen aus. Natürlich müssen Restaurierungsarbeiten am Boden oder den Wänden und die Elektrik, zum Beispiel für Lichtgestaltung oder technische Geräte wie Bildschirme, in die Zeitabläufe mit eingeplant werden. 

Kreative Überbrückungsphase

Um die neuen Möbel bei Weinmann aufzubauen, benötigten die OBV-Monteure lediglich zwei Tage. Für diese heiße Phase des Umbaus stellte sich für Sascha Gieseke die Frage, komplett zu schließen oder nicht. Die Lösung brachten einige Tische zur Rezeptannahme und einige Produkte vor der Ladentür, im Atrium des Gebäudes. So konnten die Kunden wie an einem Promotion-Stand im Schmalspurbetrieb weiter betreut werden. „Unsere Kunden waren sehr verständnisvoll und teils sogar neugierig. Die Arbeiten gingen zügig voran. Auch da merkte man, dass Profis am Werk waren. So waren wir schnell wieder am Start“, sagt der Filialleiter, der den Erfolg der Umbaumaßnahme konkret an zwei Dingen festmacht: „Zum einen ist das Feedback unserer Kundschaft sehr gut. Sie loben das neue Erscheinungsbild, sagen, dass sie sich wohlfühlen, und verweilen auch merklich länger im Laden. Zum anderen profitieren unsere Mitarbeiterinnen deutlich von den jetzt kürzeren Wegen.“

Weitere Informationen

Mehr Infos zum Bauerfeind-Merchandising-System erhalten Interessierte bei Marketingmanager Heiko Schneider
Tel. +49 (0)36628-66-1642, E-Mail: heiko.schneider@bauerfeind.com

sowie Ihrem Ansprechpartner im Bauerfeind-Außendienst und im Web unter werbemittelshop.bauerfeind.de → Weitere Angebote → Waren­präsentation

Bilder: Udo Schönewald

 


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Neue Serviceleistung für Bauerfeind-Qualitätspartner Das eigene Geschäft mit Kundenaugen sehen

Das Bauerfeind-Qualitätspartner-Programm (BQP) wartet 2018 mit einer neuen Serviceleistung auf: Bei einer Vor-Ort-Analyse der Ladenfläche …

Bauerfeind-Merchandising-System „Gut durchdacht“

In diesem Februar eröffnete die Sanitätshaus Bauch OHG eine Filiale im Elster Center Elsterwerda. Nicht nur mit der Standortwahl , sondern auch …