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Die neue Kniebandage GenuTrain Die Train-Generation von heute

Ausgabe 03/2019

Drei Elemente machen zusammen die Wirkung der GenuTrain aus. Die achte Generation der Kniebandage veranschaulicht ihre systematische Weiterentwicklung.

Im Jahr 1981 revolutionierte die GenuTrain den Markt. Sie lieferte die Strickvorlage für die frühfunktionelle Therapie mit orthopädischen Bandagen bestehend aus drei Elementen: dem Gestrick mit medizinisch wirksamer Kompression, einer druckverteilenden viskoelastischen Pelotte um die Kniescheibe und zwei seitlichen Stäben für stabilen Halt. Die neue Generation der GenuTrain zeigt , wie diese drei Elemente systematisch weiterentwickelt werden können – für mehr Stabilität , weniger Schmerz und maßgebenden Komfort.

Neues Gestrick mit verbesserter Passform

Weiche, luftdurchlässige Komfortzone in der Kniekehle.

Das anatomisch geformte Hoch-Tief-Gestrick der neuen GenuTrain besitzt eine reliefartige Textur, die in ihrer feinen Kästchenmusterung deutlich sicht- und spürbar wird. Die stark strukturierte Oberfläche vergrößert den Auflagebereich der Bandage. Sie haftet im direkten Hautkontakt besser als eine ebene, glatte Oberfläche. Das verbessert den Sitz der GenuTrain bei Bewegung. Je besser die Passform, umso höher der Tragekomfort und die schmerzlindernde und stabilisierende Wirkung der Bandage. Auf der Kontaktfläche mindert der Druck das lokale Schmerzempfinden durch sich überlagernde Reize. Die Wechseldruckmassage bei Bewegung sorgt für eine bessere Durchblutung des Gewebes und den schnelleren Abbau schmerzender Ergüsse und Schwellungen. Die mechanischen Reize auf der Haut durch Druck und Dehnung aktivieren die Propriozeptoren des Knies. Diese führen zu einer erhöhten Ansteuerung der gelenkstabilisierenden Muskulatur und verbessern das Gangbild. In der Kniekehle ändert sich das Gestrick. Es wird durch weite Zwischenräume zwischen den Maschen weicher und luftdurchlässiger. Das ist angenehmer beim Beugen und Strecken, gleicht die dort stärkere Schweißbildung aus und hilft , das empfindliche Areal nicht zu irritieren.

Bewegliche Massagenoppen in den Meniskusflügeln und den Hoffa-Spots setzen neue Reize.

Neues Omega+ Pad mit zweiter Komponente

Auch die viskoelastische Pelotte massiert bei Bewegung, wenn sie den Druck von der Kniescheibe auf das umliegende Gewebe leitet. Seit der siebten Generation ist ihre gezielte Stimulation des Hoffa’schen Fettkörpers und der Meniskusbasis im inneren und äußeren Gelenkspalt patentiert. Die zwei Hoffa-Spots auf dem unteren Pelottenrand und die seitlichen Meniskusflügel verstärken die schmerzlindernde und propriozeptive Wirkung der Bandage. Sie formen den namensgebenden Buchstaben Omega. Im Omega+ Pad der neuen Generation ist im viskoelastischen Material der Hoffa-Spots und Meniskusflügel eine zweite härtere Komponente eingearbeitet: Bewegliche Massagenoppen aus festerem Material setzen punktuell neue Reize, wenn sich das Pad bei Bewegung verformt. Das geschieht mit dem Ziel , die Stimulation zu intensivieren und die mit Propriozeptoren dicht besiedelten Areale vielseitig anzusprechen. Das Nutzen sensorischer Schlüsselpositionen bei der therapeutischen Intervention steigert die positiven Effekte auf die motorische Antwort und damit auf die Gelenkfunktion.

Stabiler Halt und praktische Hilfe beim An- und Ablegen: die neuen Kunststoffstäbe.

Neue Stäbe mit flexibler Beugezone und An- und Ausziehhilfe

Neben der anatomischen Passform sorgen bei Bewegung auch die seitlichen Stäbe für den positionssicheren Sitz der Kniebandage, indem sie das Gestrick stabil aufspannen. Die neue GenuTrain hat Stäbe aus robustem, strapazierfähigem Kunststoff mit einer patentierten flexiblen Beugezone, die den Bewegungsmustern ihrer Träger folgt. So kann die Bandage den Kontakt zum Kniegelenk besser halten. Am oberen Ende sind Anziehhilfen und am unteren Ende Ausziehhilfen integriert , durch die das An- und Ablegen erleichtert wird.

 

 

Bilder: Bauerfeind


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