Arthrose·Orthesen

Neue Optionen gemeinsam entdecken

Fendel & Keuchen, Aachen

Von Bauerfeind Life Magazin

Kurz & knapp Das inhabergeführte Sanitätsfachhaus Fendel & Keuchen mit Hauptgeschäftsstelle in Aachen versorgt Arthrosepatienten mit Hilfsmitteln. Wichtigste Grundlage für einen Therapieerfolg ist für die Experten ein ausführliches Kundengespräch, in dem sie ihren Patienten zuhören, den Ursachen für ihre Beschwerden auf den Grund gehen und die Wirksamkeit der CoxaTrain erläutern. Offen für innovative Therapiekonzepte setzen Andreas Bartsch, Mitglied der Geschäftsleitung bei Fendel & Keuchen, und Orthopädietechniker Dominic Winkens die CoxaTrain in Abstimmung mit den behandelnden Ärzten auch bei Rückenpatienten mit Hüftbeschwerden und bei Bedarf beidseitig ein.

Stets offen für Neues, ist Fendel & Keuchen seit Markteinführung der CoxaTrain dabei, gemeinsam mit Verordnern und Patienten auszuloten, welche Versorgungschancen die leichte Orthese bei Coxarthrose und Hüftbeschwerden bietet.

Viele Arthrosepatienten, die zu uns kommen, haben mehrere Leiden gleichzeitig“, berichtet Andreas Bartsch, Meister und neben den Geschwistern Janine und Karsten Keuchen Mitglied der Geschäftsleitung des Sanitätsfachhauses Fendel & Keuchen. „Unser Anspruch ist es, herauszufinden, was der einzelne Patient braucht, und ihn dahingehend bestmöglich zu versorgen.“ 

Im Einzugsgebiet in Aachen und Umgebung bekannt als breit aufgestellter Arthrosespezialist versorgen sie jede Art der Erkrankung und waren sehr interessiert, als ihnen die neuartige Hüftorthese CoxaTrain vorgestellt wurde. „Ein Nischenprodukt, das uns bei der Versorgung einfach noch gefehlt hatte“, erinnert sich Andreas Bartsch – und das sie als eines der ersten Sanitätsfachhäuser in ihr Orthetiksortiment aufnahmen.

In der Anfangsphase brauchte das Sammeln und Teilen von Felderfahrungen längere Betreuung und intensivere Kommunikation. Nicht nur am Aachener Hauptstandort und sechs Filialen im Rheinland, auch in Praxen, Kliniken und beim Hausbesuch. Gegenseitiges Lernen stand im Vordergrund. Was spüren die Patienten beim Tragen? Wie kommen sie im Alltag zurecht? Was hilft in Kombination für ganzheitliche Therapieansätze bei der Dauerindikation mit ihren vielen Begleiterscheinungen?

Eine gewonnene Erkenntnis, die Andreas Bartsch und Orthopädietechniker Dominic Winkens Ärzten und Patienten mitgeben: Die positiven Effekte der CoxaTrain sind nicht unbedingt gleich am ersten Tag komplett zu spüren. Oft trete die Schmerzreduktion nach der ersten Woche ein, ebenso Effekte auf das Gangbild und die Gehstrecke. Dabei konnten sie beobachten, dass Patienten mit schwerer Coxarthrose und entsprechend starken Schmerzen bereits beim ersten Anlegen Entlastung spüren. Bei Patienten mit beginnender Hüftpro­blematik stehen häufig Begleitindikationen wie Rückenschmerzen im Vordergrund. Sie bemerken Effekte eher später. 

„Ein Nischenprodukt, das uns bei der Versorgung einfach noch gefehlt hatte.“

Andreas Bartsch, Mitglied der Geschäftsleitung bei Fendel & Keuchen

CoxaTrain bei Rückenpatienten mit Hüftschmerzen

Schmerzen in der Hüfte hängen oft mit dem Rücken zusammen. Gründe können eine Beckenverwringung, ISG-Problematik oder auch Facettengelenkarthrose sein. „Diese Rückenpatienten versorgen wir auch mit großem Erfolg mit der CoxaTrain durch ihre Wirkung auf den gesamten Lenden-Becken-Hüft-Bereich“, erläutert Andreas Bartsch. Meist empfiehlt er darüber hinaus eine weichbettende Einlage oder ein Fersenkissen, um die Stabilität auch von unten her zu unterstützen. Diese Entdeckungen waren durch Ausprobieren in Abstimmung mit den behandelnden Ärzten möglich und haben ein großes Potenzial aufgetan. Eine wesentliche Basis dafür ist das Vertrauensverhältnis, das Fendel & Keuchen sich lokal mit Praxen, Physiotherapien, Kliniken und Rehakliniken aufgebaut hat. So konnte man auch gute Einzelfall-Erfahrungen im Ausprobieren beidseitiger Versorgungen mit der CoxaTrain sammeln und im postoperativen Umfeld, wenn die Heilung länger dauert als geplant.

Versorgen ist Kommunikationsaufgabe 

Das Beratungsgespräch bestimmt den Erfolg bei der Arthroseversorgung. Dabei gehen die erfahrenen Profis individuell auf die Patienten ein, machen funktionelle Analysen und stellen gezielte Fragen, zum Beispiel nach Knie- oder Rückenproblemen. Sie versuchen Zwischentöne herauszuhören, sehen sich Bewegungsabläufe an, sammeln Hinweise – „Detektivarbeit“, wie Andreas Bartsch gerne sagt. Häufig sind Patienten verunsichert durch die Arthrose-Diagnose, und das Versorgungsgespräch hilft ihnen zu verstehen, warum sie eine Orthese verordnet bekommen haben und was sie damit tun können. „Kommunikation ist das Wichtigste“, pflichtet Dominic Winkens bei. Beim Ersttermin geht es auch um die Ziele der Kunden: Schmerzreduktion im Alltag oder Beruf, Entlastung bei Hobbys oder Sport? Es wird erklärt, wie Bewegungsabläufe funktionieren und wie die Orthese darauf einwirken kann. Dazu gehört auch, etwas händisch zu zeigen und Patienten anzufassen, sagt Andreas Bartsch und fügt hinzu: „Bei der Hilfsmittelversorgung muss man fundiertes Fachwissen haben und auch großes Interesse, auf Menschen einzugehen.“

Dominic Winkens und seine Kollegen wissen: Je ausführlicher die Beratung und Einweisung, umso weniger Rückfragen entstehen. Das fördert Compliance und Therapieerfolg.

Patienten die Orthese entdecken lassen 

Ist die CoxaTrain angepasst und eingestellt, empfehlen die Fachleute, sie zunächst stundenweise zu tragen, um ein Gefühl zu entwickeln, Sicherheit zu spüren und sich auszuprobieren. „Wir überlassen es dann den Patienten, ihren Weg mit dem Produkt zu finden“, erläutert Andreas Bartsch. Im Alltag finden sie schnell heraus, in welchen Situationen sie die Unterstützung brauchen oder welche Anlegestrategie für sie am besten funktioniert. Beim Kontrolltermin, zu dem Fendel & Keuchen ein halbes Jahr später einlädt, fragen und fassen sie nach. Das bislang rundum positive Feedback deckt sich mit den Erfahrungen der Versorger bei der Compliance: „Die Orthese hilft und wird gern getragen. Die Passform ist sehr gut, das bestätigen auch Patienten, die etwas fülliger sind“, berichtet Dominic Winkens. Kaum überraschend, dass zahlreiche Patienten von Fendel & Keuchen bereits eine Folgeversorgung tragen und einige OP-Kandidaten den Eingriff länger als erwartet herauszögern können, weil sie ihre Beschwerden im Griff haben.

„Für mich ist die CoxaTrain perfekt“ 

Ingo Palm, Tankstellenbetreiber und Arthrosepatient

Er war der erste Arthrosepatient, der bei Fendel & Keuchen beidseitig mit der CoxaTrain versorgt wurde: Ingo Palm, als selbstständiger Betreiber einer Tankstelle mit Getränkehandel täglich körperlich gefordert, konnte sich mit dem Gedanken an regelmäßige Spritzen oder eine TEP nicht anfreunden und ließ sich im Aachener Sanitätsfachhaus beraten. Die Orthese hatte ihn schnell überzeugt. Immer offen für Neues, testete er daher gemeinsam mit Orthopädietechniker Dominic Winkens auch eine beidseitige Versorgung. Mit Erfolg, wie Ingo Palm bestätigt: „Für mich ist die CoxaTrain perfekt. Ich trage sie jeden Tag von morgens bis abends und bin schmerzfrei“, erzählt er und fügt hinzu: „Ich kann eigentlich alles machen und bin sehr beweglich. Ich bin happy!“ Die Patientenstory von Ingo Palm finden Sie auf dem Bauerfeind-Videokanal bei YouTube und in der Coxarthrose-Themenwelt auf bauerfeind.de

Bilder: Bauerfeind, Michael Bause

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