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Bodytronic 300 bei Seeger aktiv „Das Konzept steht und fällt mit dem Personal“

Ausgabe 02/2013

Beim Freiverkauf ist er der mit Abstand umsatzstärkste Shop der 35 Filialen umfassenden Firmengruppe. Aber an ein Sanitätshaus erinnert das Seeger-aktiv-Geschäft an der Schönhauser Allee überhaupt nicht. Seeger überrascht seine Kunden in Berlin mit einem ungewohnten Warenangebot an einem besonderen Standort.

Felix Peste, Marketingleiter Seeger hilft GmbH & Co. KG.
Felix Peste, Marketingleiter Seeger hilft GmbH & Co. KG.

Die Schönhauser Allee Arcaden im Ortsteil Prenzlauer Berg bieten auf 25.000 Quadratmetern Platz für über 100 Geschäfte. Und hier, in unmittelbarer Nachbarschaft von Buchladen, Optiker, Bistro und Co., befindet sich auch der erste Seeger-aktiv-Shop Berlins. „Durchschnittlich kommen täglich 26.000 Menschen in die Arcaden. Da bot sich ein Geschäft an, das sich im Freiverkauf versucht“, erklärt Felix Peste. Der 27-Jährige leitet bei der Seeger hilft GmbH & Co. KG die Abteilung Marketing und arbeitet seit zwei Jahren daran, mit der Marke Seeger aktiv speziell sportliche und gesundheitsbewusste Menschen an das Unternehmen zu binden. Entsprechend ungewohnt für ein klassisches Sanitätshaus ist das Warenangebot: Lauf- und Zehenschuhe sind genauso prominent platziert wie Pulsuhren und Nordic-Walking-Stöcke. Knete für Fingerübungen, Therabänder, Yogamatten und Gewichte gehören ebenso zum Angebot wie Kompressionsprodukte oder hochwertige Matratzen und Kissen. Zwar sind bei Seeger aktiv auch Gehhilfen zu finden, doch die stehen ganz dezent im hinteren Teil des Shops.

Höhere Beratungsqualität

Höhere Beratungsqualität dank moderner Technik: Axel Bredow bei einer Bodytronic-300-Messung.
Höhere Beratungsqualität dank moderner Technik: Axel Bredow bei einer Bodytronic-300-Messung.

Der Blickfang schlechthin durch die offene Ladenfront ist seit vergangenem Jahr das Messgerät Bodytronic 300 von Bauerfeind. „Wir wollen unsere medizinische Kompetenz mit Sport verbinden. Dank der Messtechnik können wir unser Versprechen einlösen, höhere Beratungsqualität und Produkte nach Maß zu bieten“, erläutert Felix Peste. In den ersten zehn Monaten wurden mehr als 280 Messungen mit Bodytronic durch­geführt. Kunden, die daraufhin ein Paar Schuhe im Laden kaufen, erhalten die 15 Euro, die eine Mes­­sung kostet, auf den Preis angerechnet. Angeboten werden im selben Atemzug orthopädische Einlagen und medizinische Kompressionsstrümpfe für den Sport. „Natürlich steht und fällt so ein Freiverkaufskonzept mit dem Personal“, sagt Felix Peste und verweist auf sein eingespieltes, gut geschultes Team, dem auch ein Physiotherapeut angehört. Extra für den Schuhverkauf gibt es mit Axel Bredow einen alten Hasen. Der ehemalige Langstreckenläufer führte selbst ein Sportgeschäft , ehe er zu Seeger wechselte. Erfahrungen im Sportschuheinkauf und Kontakte zu Händlern – beides Neuland für Seeger – brachte der 58-Jährige mit. Er ist auch Ansprechpartner für den Lauftreff, den Seeger organisiert. Denn ganz allein mit einem Shop, so weiß Felix Peste, bindet man keine Kunden. Folglich ist Seeger aktiv auch präsent bei Laufveranstaltungen, unterstützt diverse Sportvereine in und um Berlin und veranstaltet sogar ein eigenes Judoturnier mit fast 700 Teilnehmern. „Unsere Kunden nehmen das Konzept an, damit sind wir auf dem richtigen Weg“, resümiert der Marketingleiter.

Bilder: Thomas Lebie