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Arbeitsschutz und Gesundheitsmaßnahmen in Großkonzernen Potenziale gemeinsam erschließen

Ausgabe 02/2019

Das Ausstatten von Sicherheitsschuhen mit Einlagen ist bei Großkonzernen wie der Deutschen Post AG eine gefragte Maßnahme zur Gesunderhaltung der Arbeitnehmer. Bauerfeind bringt hierfür gezielt die Kompetenzen von Industrie und Handwerk zusammen – und liefert mit ErgoPad work:h gleichzeitig die baumustergeprüfte Einlage.

Mirko Neubert , Orthopädieschuhtechniker beim Sanitätshaus Fuß-Fit-Forum.
Mirko Neubert , Orthopädieschuhtechniker beim Sanitätshaus Fuß-Fit-Forum.

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz geht heute weit über die reine Unfallverhütung hinaus und setzt verstärkt auch auf medizinische Vorsorge.
Dies gilt insbesondere für Großunternehmen aus der boomenden Logistik- und Versandbranche, deren Mitarbeiter viel stehen, laufen und tragen müssen. Hier zeigt sich eine kontinuierliche Zunahme von Muskel-­Skelett-Beschwerden, deren Ursachen oft in Fehlbelastungen des Fußes liegen. Fersenschmerzen bis hin zu Entzündungen der plantaren Faszien- und Sehnenstruktur führen dabei zu stechenden Schmerzen und verursachen meist längere Ausfallzeiten der Beschäftigten. Viele Unternehmen haben inzwischen die nicht zuletzt auch ökonomische Bedeutung dieser Thematik erkannt und sind offen für entsprechende Versorgungsmaßnahmen. Der Zugang zu diesem großen und lukrativen Geschäftsfeld ist jedoch gerade für kleinere, in der Regel nur regional agierende Orthopädieschuhtechnik-Betriebe (OST) nicht gerade einfach. Denn es gilt nicht nur, generell im Unternehmen gerade an landesweit verteilten Standorten auch während Spät- und Nachtschichten mögliche Fußfehlstellungen bei der Belegschaft messtechnisch zu ermitteln. Vielmehr herrschen oft auch Unsicherheiten bezüglich der Konformität von Schuh und Einlage, der Beschaffungswege und der Abwicklung entsprechender Versorgungsmaßnahmen.

„Besondere Erfolgschancen ergeben sich, wenn Industrie und Handwerk gemeinsam in beratender Funktion bei möglichen Neukunden vorstellig werden.“

Mirko Neubert

Die ErgoPad work:h lässt sich individuell auf Träger und Schuh anpassen.

Win-win für alle Beteiligten

Bauerfeind verfügt über die nötigen Voraussetzungen, um den Kontakt zu den Großkonzernen herzustellen und ist in­zwischen bei vielen namhaften Unternehmen der präferierte Anbieter etwa von Einlagen für Arbeitssicherheitsschuhe. Als qualifizierter und weit vernetzter Industriepartner kann das Unternehmen die Bedürfnisse des Kundenkonzerns zielführend aufnehmen und umfassende Lösungen in Form geeigneter Arbeitshilfen, Servicekonzepte und der Koordination aller Beteiligten anbieten. Dafür stellt Bauerfeind bei Bedarf auch ein eigenes Team, das innerhalb des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) Fußscreenings und Messungen an den Firmenstandorten durchführt. Die Umsetzung und Versorgung der Arbeitnehmer erfolgt durch lokale Bauerfeind-Qualitätspartner. Und für diese ergeben sich daraus besondere Geschäfts- und Betätigungsfelder.
Ein Beispiel ist das Sanitätshaus Fuß-Fit-Forum, das in Franken seit 2002 mit über zehn Filialen ein Inbegriff für fachkundige Betreuung in den Bereichen Sanitätshaus, Orthopädietechnik, Orthopädieschuhtechnik und REHA-Technik ist. Das Unternehmen mit Stammsitz in Nürnberg war bereits selbst im BGM-Bereich aktiv und führte bei lokalen Kunden Fußdruckmessungen durch. Künftig unterstützt das Fuß-Fit-Forum das Bauerfeind-BGM-Team bei Fußdruckmessungen vor Ort , vorzugsweise bei Bestandskunden wie der DHL und deren Standorten in Franken. Gleichzeitig stehen aber auch potenzielle Neukunden im Fokus: „Besondere Erfolgschancen ergeben sich, wenn Industrie und Handwerk gemeinsam in beratender Funktion bei möglichen Neukunden vorstellig werden, um mit den jeweiligen Betriebsärzten zum Thema Gesundheitsmanagement ins Gespräch zu kommen“, so die Einschätzung von Orthopädieschuhtechniker Mirko Neubert vom Fuß-Fit-Forum. Hierbei gilt es zu ermitteln, welche Rolle BGM und Arbeitsschutz im Unternehmen spielen und welche Bedürfnisse seitens der Belegschaft auftreten. „Wichtig ist dabei, über die teilweise recht hohen bürokratischen Hürden bei der Einlagenversorgung im Unternehmen aufzuklären, auch was die Finanzierung angeht.“ Anschließend geht es darum, Lösungsangebote für den jeweiligen Bedarf auszuarbeiten und vorzustellen. „Bauerfeind kann als starker und seriöser Partner dafür die Wertigkeit und Reichweite bieten, die wir als relativ kleiner Betrieb nicht leisten können, und so wesentlich zur erfolgreichen Einlagenversorgung beitragen. Im Idealfall ergibt sich daraus eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, von der Bauerfeind, wir als Fachbetrieb und der Großkonzern direkt profitieren.“

Baumustergeprüfte Qualität

Fester Bestandteil der Einlagenversorgung ist die Bauerfeind-Einlage ErgoPad work:h für Arbeitssicherheitsschuhe. Sie schützt die Ferse vor Stößen und Überbelastung, wirkt anhaltendem Fersenschmerz entgegen und lässt ihre Träger weich auftreten. „Die Qualität der Bauerfeind-Einlagen und speziell die der ErgoPad work:h ist gut , weshalb sie bei uns auch am häufigsten verwendet wird“, so Mirko Neubert. „Zentraler Pluspunkt ist dabei die Tatsache, dass die Einlagen für die gängigsten Sicherheitsschuhmodelle baumustergeprüft sind und allen Schutzanforderungen entsprechen.“ Im Detail erfüllt die jeweilige Einheit aus Schuh und Einlage die DIN EN 20345 für die persönliche Schutzausrüstung – Sicherheitsschuhe sowie die DIN 61340 für Elektrostatik. „Gerade mit dem Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz hat sich Bauerfeind intensiv beschäftigt und mittlerweile viele Daten, Statistiken und Erfahrungswerte gesammelt. Von diesem Wissen können wir als Fachbetrieb mit profitieren und es über Plattformen wie etwa den Schuhfinder für uns nutzen“, so Mirko Neubert. Der Schuhfinder ist unter www.bauerfeind.de/schuhfinder verfügbar und zeigt übersichtlich den aktuellen Stand zu den bereits baumustergeprüften Modellen.
Unterm Strich steht mit der Einlage ErgoPad work:h eine hochwertige und wirksame Lösung zur Verfügung, die sich individuell auf Träger und Schuh anpassen lässt. Zusammen mit den Kompetenzen aus Industrie und Handwerk bietet sie die besten Voraussetzungen, um insbesondere bei Großkonzernen die Anforderungen im Bereich der Einlagenversorgung für Sicherheitsschuhe zu erfüllen. 

Bilder: Conny Kurz (5)


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