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Bauerfeind-Sportkampagne „Ich will mehr!“ „Eine Medaille gewinnt man nicht allein“

Ausgabe 02/2011

Erstmals in ihrer über 40-jährigen Geschichte ruft die Stiftung Deutsche Sporthilfe die Bevölkerung auf, Spitzensportler zu unterstützen. Bauerfeind schließt sich der Aktion mit einer Kampagne für Sanitätsfachhändler und Ärzte an.

„Eine Medaille gewinnt man nicht allein“, sagt Linda Stahl , Europameisterin 2010 im Speerwerfen. Harte Arbeit an Körper und Technik – gepaart mit Talent – führt zu Bestweiten und internationalen Erfolgen. Doch neben Trainingsfleiß und Kampfgeist benötigt ein Athlet Familie und Freunde, die das Engagement für den Sport zu 100 Prozent teilen. Und natürlich Förderer, die finanzielle Sicherheit bieten.

600 Euro netto für eine 60-Stunden-Woche

Dass ein Fußballnationalspieler oder ein Formel-1-Fahrer zu den Spitzenverdienern zählen, steht außer Frage. Doch wie kommen Sportler in den weniger prominenten Disziplinen finanziell zurecht? Fakt ist: Deutschlands Spitzenathleten verdienen deutlich weniger als der Durchschnitt der bundesdeutschen Bevölkerung. Zu diesem Ergebnis gelangte eine im Auftrag der Deutschen Sporthilfe durchgeführte Studie der Sporthochschule Köln. Die Athleten kommen demnach im Schnitt auf ein monatlich verfügbares Einkommen von 626 Euro – jeder zweite Spitzensportler muss davon sogar noch seine Miete zahlen. 243 Euro im Monat verbrauchen die Athleten allein für sportbezogene Ausgaben. Darüber hinaus leisten Spitzensportler deutlich mehr als ein normaler Arbeitnehmer in Deutschland: Sie sind im Schnitt 60 Stunden pro Woche tätig.

Sport und Studium möglich

Benjamin Wess: „Der Kompressionsstrumpf VenoTrain sport unterstützte mich bei der Regeneration nach einem Muskelfaserriss. Beim Training verhindert er eine schnelle Ermüdung der Beine.“
Benjamin Wess: „Der Kompressionsstrumpf VenoTrain sport unterstützte mich bei der Regeneration nach einem Muskelfaserriss. Beim Training verhindert er eine schnelle Ermüdung der Beine.“

Die Förderung durch die Deutsche Sporthilfe stellt daher eine extrem wichtige Säule des sportlichen Erfolgs dar. Unterstützt werden rund 3.800 Athleten aus fast allen olympischen Disziplinen, traditionsreichen nicht-olympischen Sportarten sowie dem Behinderten- und Gehörlosensport. Durch die Finanzierung von Ausrüstung, Lebensunterhalt oder Trainingslagern werden Nachwuchstalente in ihrer Entscheidung ermutigt , neben Ausbildung, Studium oder Beruf ihren Sport auf höchstem Niveau zu betreiben.
Linda Stahl zum Beispiel studiert Medizin an der Universität Köln. „Der Sport ist sehr kurzlebig. Man kann große Erfolge feiern, aber sich auch von jetzt auf gleich verletzen – oder andere Dinge kommen dazwischen“, sagt die 25-Jährige und fügt hinzu: „Irgendwann ist es mit der Karriere sowieso vorbei, dann muss man sehen, dass man nicht in ein Loch fällt , sondern in einem anderen Gebiet – also dann im Beruf – vielleicht genauso erfolgreich wird wie im Sport.“
Auch Benjamin Wess, Hockeynationalspieler, Olympiasieger 2008 und Hallen-Weltmeister 2011, studiert neben dem Sport. Er betont: „Ich bin froh, bereits früh in meiner Entscheidung, Profisportler zu werden, bestärkt worden zu sein. Dank der Sporthilfe kann ich meine ehrgeizigen Ziele im VWL-Studium und im Hockey gleichzeitig verwirklichen.“ Linda Stahl pflichtet ihm bei: „Seit diesem April bin ich neu in der ElitePlus-Förderung der Sporthilfe. Die finanzielle Unterstützung kommt für sportbezogene Ausgaben zum Einsatz, aber auch beispielsweise für Studienbeiträge.“ Dadurch sei man etwas gelassener, wenn man das Studium ein wenig in die Länge ziehe, etwa um sich, wie in ihrem aktuellen Fall , auf die Olympischen Spiele vorzubereiten. „Bei der Sporthilfe finde ich es toll , dass man wirklich früh abgeholt und aufgenommen wird. Ich werde seit 2007 gefördert , da war ich noch nicht so erfolgreich wie jetzt“, sagt Linda Stahl anerkennend.

Ich bin froh, bereits früh in meiner Entscheidung, Profisportler
zu werden, bestärkt worden zu sein. Dank der Sporthilfe kann
ich meine ehrgeizigen Ziele im VWL-Studium und im Hockey gleichzeitig verwirklichen.“
(Benjamin Wess)

Jeder kann Sponsor werden

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe besteht seit 1967. Mehr als 40.000 Athleten wurden bereits erfolgreich unterstützt und haben rund 90 Prozent der deutschen Erfolge bei internationalen Wettkämpfen errungen: Sage und schreibe 211 olympische Goldmedaillen gehen auf das Konto Sporthilfe-geförderter Athleten.

Linda Stahl vertraut im Training und im Wettkampf seit Jahren auf die LumboTrain. „Davor hätte ich nie gedacht , dass eine Aktivbandage so stabil und gleichzeitig so atmungsaktiv sein kann.“
Linda Stahl vertraut im Training und im Wettkampf seit Jahren auf die LumboTrain. „Davor hätte ich nie gedacht , dass eine Aktivbandage so stabil und gleichzeitig so atmungsaktiv sein kann.“

Aber auch die Sporthilfe ist auf Partner und Sponsoren angewiesen. Mit ihrer Kampagne „Dein Name für Deutschland“ wendet sich die Sporthilfe erstmals an die sportbegeisterte Bevölkerung. Für nur drei Euro im Monat kann jedermann „offizieller Sponsor der deutschen Spitzensportler“ werden und so zum Erfolg der Athleten beitragen. Als Anerkennung für dieses Engagement steht dann der Name des Sponsors auf Anzeigen, im Fernsehen und vielleicht sogar im Stadion. „Die bundesweite Spendenkampagne ,Dein Name für Deutschland‘ finden wir eine ganz prima Idee. Und da wollen wir als langjähriger Partner ebenfalls einen Beitrag leisten“, sagt Eike Scheibenhofer, Marketingleiter bei Bauerfeind.

Bauerfeind bietet Sportlern ganz praktische Hilfe

Als offizieller Ausstatter der deutschen Olympiamannschaften unterstützt Bauerfeind seit 2001 alle Sporthilfe-geförderten Athleten. Und zwar ganz praktisch: Pro Jahr werden im Schnitt etwa 700 Athleten mit Bauerfeind-Produkten ausgestattet. Ein Anruf, ein Fax oder eine Mail genügt und Bauerfeind organisiert die Versorgung – entweder über ein Sanitätshaus, einen Olympiastützpunkt oder direkt über das Bauerfeind-Versorgungsteam. Für die Reisen zum Wettkampfort, aber auch für Training, Wettkampf und Regeneration greifen die Sportler gerne auf die Kompressionsstrümpfe VenoTrain sport , business und micro zurück. Die am häufigsten abgegebenen orthopädischen Hilfsmittel sind die Kniebandage GenuTrain, die Handgelenkbandage ManuTrain sowie die MalleoTrain (Bandage für das Sprunggelenk), die EpiTrain (Bandage für den Ellenbogen) und die ­LumboTrain (Rückenbandage).

Ärzte, Sanitätsfachhändler und Patienten im Blick

Um das Engagement im Spitzensport weiter zu untermauern, unterstützt Bauerfeind ab sofort die Deutsche Sporthilfe auch ganz aktiv bei der Aktion „Dein Name für Deutschland“: mit einer daran anknüpfenden Kampagne, die jedoch speziell für Sanitätsfachhändler und Ärzte entwickelt wurde. „Wir wollen mit unserer Kampagne ‚Ich will mehr!‘ die Faszination Spitzensport zu unseren Partnern in Medizin, Handel und Technik bringen. Außerdem ist es unser Ziel , so viele neue Förderer für unsere Spitzensportler zu gewinnen“, erläutert Marketingleiter Eike Scheibenhofer. Die Kampagne „Ich will mehr!“ ist dreistufig aufgebaut und führt direkt nach London zu den Olympischen Sommerspielen 2012.

Ein Torjäger muss immer mehr wollen: Meine Motivation liegt darin, dem Gegner einen Schritt voraus zu sein und Chancen gemeinsam mit der Mannschaft zu verwerten.“
(Inka Grings)

Inka Grings ist dankbar für die Förderung der Sporthilfe: „Fußballspielerinnen sind im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen keine Spitzenverdiener. Die frühe Unterstützung der Sporthilfe war deshalb eine starke Motivation für mich.“
Inka Grings ist dankbar für die Förderung der Sporthilfe: „Fußballspielerinnen sind im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen keine Spitzenverdiener. Die frühe Unterstützung der Sporthilfe war deshalb eine starke Motivation für mich.“

Für den Sanitätsfachhandel bietet Bauerfeind durchdachte Marketingtools, mehrstufige verkaufsfördernde Maßnahmen und attraktive Dekorationsmaterialien (Einzelheiten siehe Seite 16). Die Besonderheit: Alle Qualitätspartner (Privatpersonen), die das aktuelle Marketingpaket buchen, macht Bauerfeind automatisch zu einem „offiziellen Sponsor der deutschen Spitzensportler“ und unterstützt so die Initiative der Deutschen Sporthilfe. Alle Kampagnenmaßnahmen drehen sich um sportliche Wettkämpfe und acht ehr­geizige Athleten. ­Bauerfeind begleitet die Sportler – darunter in Phase eins Inka Grings, Benjamin Wess und Linda Stahl  – zu unvergesslichen
­Höhepunkten ihrer Karriere: Dazu zählen im Sommer 2011 die FIFA Frauen-WM und die Feldhockey-Europameisterschaft in Deutschland sowie die Leichtathletik-WM in Südkorea. Im Winter 2011/12 dreht sich die zweite Kam­pagnenstufe um den Snowboard-Weltcup, die Rennrodel-WM und die Eishockey-Weltmeisterschaft.
Zum Kampagnenhöhepunkt im Sommer 2012 wird es in London ein Wiedersehen geben. Mit den Sportlern, den Gewinnern der Olympiareise und natürlich Bauerfeind. Das Unternehmen ist erneut für die deutschen Athleten vor Ort und betreut darüber hinaus im Verletzungsfall – wie schon 2010 in Vancouver – die Teilnehmer aller Nationen im olympischen Dorf mit Bandagen und Orthesen.
Olympia – das soll also für alle Beteiligten der krönende Abschluss dieser Kampagne werden. Die Sportler sind jedenfalls schon ganz heiß darauf. So auch Benjamin Wess: „Olympia ist das Größte für uns Hockeyspieler. Kein anderes Sportfest bietet so viel Faszination. Daraus ziehen wir in der Mannschaft unsere gesamte Motivation, auch in London zu siegen.“

Bilder: Bauerfeind