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Bauerfeind Qualitätspartner-Beirat Gemeinsam etwas bewegen

Ausgabe 03/2011

Aktuell sind Bauerfeind Qualitätspartner in acht Wahlkreisen aufgerufen, ihre Vertreter für den Qualitätspartner-Beirat zu wählen. Mit ihrer Stimme, ihren Themen und Anregungen können sich die Qualitätspartner aktiv einbringen, um gemeinsam etwas in der Branche zu bewegen.

Drei Mal im Jahr trifft sich der Qualitätspartner-Beirat (wie hier 2010 in Zeulenroda).
Drei Mal im Jahr trifft sich der Qualitätspartner-Beirat (wie hier 2010 in Zeulenroda).

Es ist ein in der Branche einmaliges Gremium: Der Bauerfeind Qualitätspartner-Beirat versteht sich als Sprachrohr der rund 1.000 Fachhändler für medizinische Hilfsmittel in Deutschland, die mit Bauerfeind eine verbindliche Partnerschaft zur Sicherung der Versorgungsqualität eingegangen sind. Aufgabe des Beirats ist es, die praxisnahe Umsetzung und Weiterentwicklung des Partnerprogramms zu fördern, dem Markt neue Impulse zu geben. Der Beirat besteht aus 15 Qualitätspartnern aus ebensovielen Wahlkreisen. Bis Ende November können Qualitätspartner aus den Wahlkreisen Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, NRW/Westfalen-Lippe, NRW/Rheinland und Sachsen ihre Vertreter im Qualitätspartner-Beirat wählen. Die Auszählung der per geheimer Briefwahl abgegebenen Stimmen erfolgt durch einen Treuhänder. Wer für die kommenden vier Jahre die Fachhändler der acht genannten Wahlkreise vertritt, wird voraussichtlich im Dezember 2011 oder Januar 2012 bekanntgegeben.

Erstanwender, Impulsgeber, Multiplikatoren

Die Beiräte sind wichtige Impulsgeber.
Die Beiräte sind wichtige Impulsgeber.

Die Beiratsmitglieder bilden nicht nur die bundesweite Interessenvertretung der re­gional agierenden Qualitätspartner, sie sind auch als Erstanwender für neue Produkte, Konzepte und Dienstleistungen gefragt. Als Beispiele für die enge Zusammenarbeit zwischen Bauerfeind und dem Beirat seien Entwicklungen wie Bodytronic 200 oder der Hilfsmittelberater (siehe S. 26 f.) genannt. Letzterer wurde nicht zuletzt dank Anregungen der Qualitätspartner-Beiräte auf den Weg gebracht. Ihre Erkenntnisse und Bewertungen flossen unmittelbar in die Produktentwicklung ein. Das Fachwissen, die Praxiserfahrung und die Meinung der Qualitätspartner-Beiräte waren auch bei der Entwicklung des Bauerfeind Merchandising-Systems und eines Endverbraucher-Magazins im Sanitätshaus gefragt. So trägt der Beirat mit seinen Ideen und Anregungen kontinuierlich dazu bei, Produktverbesserungen zu erreichen sowie das Bauerfeind Qualitätspartner-Programm weiterzuentwickeln und an die Gegebenheiten und Bedürfnisse im Markt anzupassen.
Seine volle Kraft kann das Gremium jedoch nur entfalten, wenn die Fachhändler, deren Interessen es vertreten soll, sich auch aktiv einbringen. Wer an den Beiratswahlen teilnimmt und mit Vertretern seines Wahlkreises über seine Ideen, Anregungen und Fragen spricht, entscheidet mit, was im Beirat auf den Tisch kommt.

„Dialog auf Augenhöhe“

Werner Dierolf, Orthopädie-Schuhtechnik Dierolf, Obersontheim-Hausen, ist Vertreter für Baden-Württemberg und befindet sich in seiner ersten Amtszeit (seit 2008).
Werner Dierolf, Orthopädie-Schuhtechnik Dierolf, Obersontheim-Hausen, ist Vertreter für Baden-Württemberg und befindet sich in seiner ersten Amtszeit (seit 2008).

„Zu Beginn haben viele in der Branche geglaubt, der Beirat sei ein rein von Bauerfeind installiertes Gremium. Dass dem nicht so ist, zeigten die unabhängigen Wahlen und die Zusammensetzung des Beirats. Dieser ist bunt gemischt, genau wie die Branche selbst. Was mir besonders gefällt, ist der Dialog auf Augenhöhe. Man merkt, dass die Firma und ihre Geschäftsleitung ein offenes Ohr haben für die Belange derjenigen, die ihre Produkte an den Anwender abgeben. Im Beirat wird über Themen informiert und diskutiert, die uns im Alltag bewegen. So wurden beispielsweise Preisentwicklungen oder auch Kassenpreisentscheidungen offen dargestellt oder auch, was sich in puncto Präqualifizierung getan hat. Das bringt schon einen Informationsvorsprung.
Darüber hinaus ist es am Rande jeder Sitzung immer wieder sehr interessant zu hören, was Kollegen aus ihrer Firma, von ihren Ideen und Methoden berichten. Ich denke da nur an das Thema Einlagenfertigung oder verschiedene Arten der Messtechnik. Es mag sicherlich auch an meiner F­unktion als Präsident des Zentralverbands der Orthopädieschuhtechnik liegen, dass ich häufig von Kollegen zum Beirat angesprochen werde. Ich gehe dann mit Themen in die Sitzungen, die es zu diskutieren gilt.“

„Unsere Meinung hat Gewicht“

Carsten Strangmann, Lübbehusen & Strangmann GmbH in Oldenburg, ist Vertreter für Niedersachsen/Bremen und befindet sich in seiner zweiten Amtszeit (2008–2010 / 2010–2014).
Carsten Strangmann, Lübbehusen & Strangmann GmbH in Oldenburg, ist Vertreter für Niedersachsen/Bremen und befindet sich in seiner zweiten Amtszeit (2008–2010 / 2010–2014).

„Der Beirat ist ein gutes Instrument, um gemeinsam mit Bauerfeind die Qualität der Hilfsmittelversorgung auszubauen, aber auch um Bauerfeind die Probleme, die wir Leistungserbringer haben, näherzubringen. Ganz zu Anfang ging es in den Sitzungen vorrangig um allgemeine Aspekte des Partnerprogramms, inzwischen sind auch vermehrt finanzielle Themen im Fokus, wie etwa der empfohlene Verkaufspreis oder auch Konditionen für die Partner. Das finde ich sehr gut. 2008 habe ich mich zunächst ganz bewusst nur für zwei Jahre aufstellen lassen, weil ich erst einmal eruieren wollte, ob die Arbeit auch was bringt, oder ob es nur ein reines Marketinginstrument ist. Schon in den ersten beiden Jahren hatte ich das Gefühl, dass wir im Beirat wirklich etwas bewegen konnten, und habe mich daher erneut zur Wahl gestellt. Der Hilfsmittelberater ist nur ein Beispiel, das zeigt, dass die Meinung des Beirats Gewicht hat. Aus den Sitzungen nehme ich auch immer wieder Ideen, Erfahrungen und Anregungen von den anderen Beiratsmitgliedern mit. So intensiv wie ­untereinander im Beirat ist der Austausch mit den Partnern in den Wahlkreisen oft leider nicht. Daher mein Appell an alle Qualitätspartner: Sprechen Sie uns an, damit wir Ihre Themen auch im Gremium platzieren können!“

 

 

Weitere Informationen

zum Qualitätspartner-Programm unter www.bauerfeind.com ­(Rubrik Unternehmen, Partner-Programm oder im Partnerportal).

Über die E-Mail partner@bauerfeind.com haben Qualitätspartner die Möglichkeit, mit ihren gewählten Beiratsvertretern in Kontakt zu treten und sich mit Fragen, Ideen und Anregungen einzubringen.

Bilder: Conny Kurz, Bauerfeind